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BAAR: «Blut bleibt ein edler und komplexer Saft»

Das Blutspendezentrum Zug ist auf regelmässige Blutspender angewiesen und kann seit Jahren auf Baars Gemeinderat Paul Langenegger zählen.
Ursula Pompe bereitet im Blutspendezentrum Zug in Baar Paul Langeneggers 100. Blutspende vor. (Bild: Charly Keiser (22. August 2017))

Ursula Pompe bereitet im Blutspendezentrum Zug in Baar Paul Langeneggers 100. Blutspende vor. (Bild: Charly Keiser (22. August 2017))

Blut wird als rotes Gold bezeichnet. Kein Wunder: Sind doch vier von fünf Menschen mindestens einmal im Leben auf fremdes Blut angewiesen – doch nur 5 Prozent der Schweizer spenden regelmässig Blut.

Zwar habe in den letzten Jahren die Medizin beachtliche Fortschritte gemacht, und Arzneimittel aus Blut hätten darum mehr Gewicht erhalten, schreibt Matthias Mütsch, Präsident der Stiftung Regionaler Blutspendedienst Zentralschweiz SRK, im Jahresbericht der Stiftung. Doch Mütsch betont: «Das Blut bleibt ein edler und komplexer Saft, weshalb ein Ersatz durch künstliches Blut nicht in Sicht ist.»

Auf regelmässige Spender angewiesen

Darum sei der Blutspendedienst auf regelmässige Spender angewiesen, sagt Andrea Bachmann, Leiterin des Blutspendedienstes im Blutspendezentrum in Baar, während sie die bevorstehende Spende des Baarer Gemeinderats Paul Langenegger administrativ vorbereitet.

Für den Bauchef ist die ak­tuelle Spende «sehr speziell». Denn er lässt sich zum exakt 100. Mal 450 Milliliter Blut «abzapfen», wie er sagt. Zum ersten Mal gespendet habe er in der Rekrutenschule, sagt Langenegger: «Und dies vor etwa 45 Jahren.» Viele Jahre spendete er sein Blut beim Anlass des Samaritervereins im Baarer Gemeindesaal – danach im Kantonsspital, wo sich das Blutspendezentrum lange befand. «Seit neun Jahren komme ich hier an die Dorfstrasse, und dies alle drei Monate.» Vier Blutspenden pro Jahr sind maximal möglich, erklärt Langenegger, der nur einmal wegen eines unregelmässigen Pulses nach Hause geschickt worden ist.

Noch zehn Jahre kann der 65-Jährige Blut spenden. Er hofft, dass er gesund bleibt und so seine heute schon beeindruckende Marke noch erhöhen kann. «Ich kann Blutspenden nur empfehlen», wirbt Langenegger: «Ich fühle mich danach immer gut, denn eine Spende ist für den Körper absolut problemlos.»

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Hinweis

www.bsd-luzern.ch/ Aussenzentren/BSZ-Zug

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