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BAAR: Das Pfarreiheim St. Martin erhält ein neues Gesicht

Die katholische Kirchgemeinde will das Gebäude erneuern und erweitern. Den Projektwettbewerb gewann ein einheimisches Architekturbüro. Die eingereichten Projekte werden der Öffentlichkeit präsentiert.
So soll zukünftig der Eingangsbereich zum Pfarreiheim St. Martin aussehen. (Bild: PD)

So soll zukünftig der Eingangsbereich zum Pfarreiheim St. Martin aussehen. (Bild: PD)

Das Pfarreiheim St. Martin in Baar soll rundum erneuert werden. Der 1958 nach den Plänen des Baarer Architekten August Bart errichtete Bau wurde zuletzt 1985 um- und ausgebaut. Damals wurde auf dem ursprünglich einstöckigen Pavillon ein Dachgeschoss mit zusätzlichen Pfarreiräumen und einer Einliegerwohnung aufgesetzt. Nach 60 Jahren intensiver Nutzung dränge sich nun eine Totalsanierung auf, schreibt die katholische Kirchgemeinde in einer Mitteilung.

Die Änderungen umfassen den Ersatz der Haustechnikinstallationen und des Heizsystems sowie aller Bodenbeläge und Oberflächen. Im Weiteren werde die Fassade mit einer «zeitgemässen Dämmung» verse­hen. Da das bestehende Raumangebot «grundsätzlich die Bedürfnisse abdeckt» und sich die Bausubstanz in gutem Zustand befinde, habe der Kirchenrat einer Erneuerung gegenüber einer Neubaulösung den Vorzug gegeben. Angesichts der Lage des Gebäudes in der Kern- und Ortsbildschutzzone entschied sich der Kirchenrat, einen Projektwettbewerb unter fünf eingeladenen Architekturbüros durchzuführen. «Man erhoffte sich, auf diesem Weg zu einem hochwertigen Lösungsvorschlag zu kommen, der auf die anspruchsvolle städtebauliche Situation im Umfeld der denkmalgeschützten Pfarrkirche eingeht und die Nutzeranforderungen erfüllt», heisst es in besagter Mitteilung. Diese sehen die Optimierung des «betrieblichen Zu­- sammenspiels» zwischen dem Eingang, einer leicht vergrösserten Küche und dem Saal im Erdgeschoss vor.

Auch an die Rollstuhlfahrer gedacht

Zudem hat das Wettbewerbsprogramm einen Vorschlag zur natürlichen Belichtung des Foyers vor dem Saal verlangt. Verbessert werden soll auch die Behindertengerechtigkeit des Gebäudes. So werden alle öffentlich nutz­baren Räume für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht und eine entsprechende Toilette eingebaut. Für das Dachgeschoss ist der Ersatz der bestehenden Aufstockung vorgesehen.

Die Jury, bestehend aus Vertretern der Kirchgemeinde und einer Reihe von Fachjuroren, erkor unter den eingereichten Projekten den Beitrag des Baarer Architekturbüros Aardeplan AG zum Gewinner des Wettbewerbs. Dieser Vorschlag hat die Jury durch die gut gelungene Verbindung der bestehenden Gebäudesubstanz mit den neuen Bau­teilen überzeugt. Auch füge sich der Bau durch seine sorgfältige Proportionierung, die Reliefwirkung der Gebäudehülle und das flachgeneigte, pyramidenförmige Dach unauffällig in das Umfeld der Pfarrkirche und der umgebenden Bauten ein, zitiert der Kirchenrat den Jurybericht.

Der Projektwettbewerb hat die «erhoffte Palette spannender Lösungsvorschläge» hervorgebracht. Der Kirchenrat wird den Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni einen Projektierungskredit beantragen, um die konkrete Planung in Angriff nehmen zu können.

Die Wettbewerbsbeiträge können in der Woche vom 29. Januar bis zum 3. Februar während der üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Pfarreiheims St. Martin an der Asylstrasse 1 in Baar besichtigt werden. Eröffnet wird die Ausstellung am 29. Januar um 18 Uhr. Am Tag der Eröffnung sowie am 30. Januar von 16 bis 20 Uhr stehen Vertreter der Jury und des siegreichen Architekturbüros für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. (red)

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