BAAR: Der Boden für den neuen Strom wird bereitet

Die geplante SBB/NOK-Leitung versetzte die Zuger jahrelang unter Hochspannung. Nun lassen die Masten nicht mehr lange auf sich warten.

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Brahim Gshi (links) und Baggerfahrer Christian Nussbaumer arbeiten an den Fundamenten der künftigen Strommasten. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Brahim Gshi (links) und Baggerfahrer Christian Nussbaumer arbeiten an den Fundamenten der künftigen Strommasten. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Beinahe 30 Jahre wurde um den Verlauf der Leitung gestritten – nun nimmt diese am Waldrand zwischen Blickensdorf und Steinhausen erste Formen an. Mast eins ist schon so gut wie geerdet. Die Platte für das Fundament eines der 47-Tonnen-Kolosse, die hier als Stromleitungsmasten zu stehen kommen soll, ist betoniert. «Insgesamt werden die 27 Betonmasten jeweils 3,60 Meter tief in dem Fundament verankert», erklärt Polier Ignaz Flück.

Im April wird mit dem Aufstellen der Masten in der Gemeinde Baar begonnen. Die Neubaustrecke ist 7,2 Kilometer lang. Die erforderlichen Leitungsanpassungen im Raum Steinhausen sowie der Abbruch des alten SBB-Trassees sind für die zweite Jahreshälfte geplant. Die Kosten für den Leitungsneubau, der Ende 2009 fertiggestellt sein soll, belaufen sich auf rund 8,5 Millionen Franken.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.