BAAR: Der Hindu-Tempel platzt aus allen Nähten

In der Glaubensstätte der Hindus an der Langgasse ist es zu eng. Neue Räume zu finden ist gar nicht so einfach.

Rahel Hug
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Während des gemeinsamen Gebets müssen einige der Gläubigen stehen bleiben – zum Sitzen reicht der Platz nicht. (Bild Werner Schelbert)

Während des gemeinsamen Gebets müssen einige der Gläubigen stehen bleiben – zum Sitzen reicht der Platz nicht. (Bild Werner Schelbert)

Versteckt in einem grossen Baarer Industriekomplex, in einem Raum von der Grösse einer durchschnittlichen 2,5-Zimmer-Wohnung, von aussen kaum sichtbar, treffen sich jeden Freitag über 150 tamilische Hindus zum gemeinsamen Gebet und anschliessendem Nachtessen. Die Gläubigen aus Sri Lanka sind grundsätzlich zufrieden mit ihrem einfachen, unscheinbaren Tempel an der Langgasse 40 – wären da nicht die Platzprobleme. «Viele Familien, die zum Gebet kommen, müssen jeweils draussen bleiben», sagt Balasingam Arumugam, der Präsident des Hindu-Kulturvereins. Sie hätten deshalb auch schon die Statuen der verschiedenen Götter und das Mobiliar des Tempels nach draussen getragen und ihre Zeremonie im Innenhof abgehalten. Wegen der Platzprobleme suchen die Hindus seit längerem einen neuen Standort für ihren Tempel. Die Suche hat bisher aber nicht gefruchtet.