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BAAR: «Die grösste E-Rallye der Welt» ist zu Gast

Der Rathausplatz ist ein Etappenziel von Elektrofahrzeugen auf ihrem Weg durch die Schweiz gewesen. Dabei war Pionierhaftes zu sehen.
Die Besucher bestaunen einen umgebauten Citroën 2CV. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Die Besucher bestaunen einen umgebauten Citroën 2CV. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Unter dem nicht eben bescheidenen Motto «Das grösste E-Rallye der Welt» waren in den vergangenen Tagen mehrere Teams mit ihren Elektrofahrzeugen auf der E-Grand-Tour unterwegs. Damit diese 1600 Kilometer lange Strecke mit elektrischem Antrieb gemeistert werden kann, wurde sie mit entsprechenden Ladestationen ausgestattet.

Pünktlich zur Sommersaison 2017 konnte der Verein Grand Tour of Switzerland dieses Angebot mit dem Namen Wave Trophy lancieren. Vater der Projekts ist Louis Palmer. Er war der erste Mensch, der mit einem Solarauto die Welt umrundete und dafür von der UNO mit dem Preis «Champion of the Earth» ausgezeichnet wurde. Preise sind auch bei diesem Vorhaben sowohl von den Teilnehmern als auch von den Gästen zu gewinnen.

Elektrofahrzeuge holen auf

Bei der Gruppe, die am Samstag auf dem Baarer Rathausplatz einen Zwischenhalt einschaltete, gab es verschiedene Fahrzeuge zu sehen: vom bekannten Elektroauto über einen umgebauten Citroën 2CV bis zu einem Twike der dritten Generation. Beim Gespräch mit den Fahrern war eine grosse Leidenschaft für ihr elektrisch betriebenes Gefährt zu spüren. So zum Beispiel bei Stefan Marty, der allein schon deshalb stolz sein Twike erklärte, weil es als Prototyp von Schweizer Studenten entwickelt worden war, wie er erklärte. Oder Hans Sommerauer, der seinen 2CV in unzähligen Stunden so umbaute, bis er als Elektrofahrzeug zugelassen wurde. Dass man heute auch grosse Strecken meistern kann, belegten Gertjan van Bers und Harm Otten aus den Niederlanden. «Wir wollen zeigen, dass es funktioniert», sagten die Besitzer eines vierjährigen Renault Zoe, der schon 100000 Kilometer auf dem Tacho hat. Nachdem Baar schon vor drei Jahren ein Etappenziel gewesen war, wurde die Gemeinde auch diesmal wieder angefragt, sagte Paul Langenegger. «Als Energiestadt ist uns diese Art der Mobilität ein Anliegen», ergänzte der Gemeinderat. Damit sie bei der Bevölkerung ankomme, müsse man eben etwas dafür tun. Laut Mirjam Halter, der Energiebeauftragten der Gemeinde Baar, war es 2016 insofern idealer, als es an einem Mittwoch stattfand und Schüler mit einbezogen werden konnten. Angesichts des herrlichen Sommerwetters und der Brücke über Fronleichnam hielt sich der Besucheraufmarsch diesmal in Grenzen.

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

Monika Koch und Stefan Marty mit einem Twike. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Monika Koch und Stefan Marty mit einem Twike. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Die Autos halten in Baar, um ihre Batterien zu laden. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Die Autos halten in Baar, um ihre Batterien zu laden. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Zuschauer betrachten ein Auto, das gerade geladen wird. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Zuschauer betrachten ein Auto, das gerade geladen wird. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Andy Hotz, Franz Marty und Paul Langenegger (von links) diskutieren über den alten 2CV. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Andy Hotz, Franz Marty und Paul Langenegger (von links) diskutieren über den alten 2CV. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Hans Sommerauer hat einen alten 2CV umgebaut. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

Hans Sommerauer hat einen alten 2CV umgebaut. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 17. Juni 2017))

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