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BAAR: Die Gruppen in Baar bewiesen viel Fantasie

Mit 51 Nummern erfreute die Räbemetropole das zahlreich erschienene Publikum. Beim «Ausrüre» wurde nicht mit Orangen, Zeltli und vor allem Konfetti gegeizt.
Monika Wegmann
Die 51 Nummern des Baarer Umzuges überboten sich im Akkord an Einfallsreichtum und Kreativität. (Bild: Roger Zbinden (26. Februar 2017))

Die 51 Nummern des Baarer Umzuges überboten sich im Akkord an Einfallsreichtum und Kreativität. (Bild: Roger Zbinden (26. Februar 2017))

Monika Wegmann

redaktion@zugerzeitung.ch

Der Wettergott muss – wenn nicht ein Baarer – sicher ein Fasnächtler sein. So wie die vielen Zuschauer, welche den Umzug entlang der Marktgasse bis zum Rathausplatz oder von der Tribüne beim Bahnhof aus genossen. Sogar Tröge, Poller und Bänke wurden zwecks besseren Überblicks bestiegen.

Auch heuer war es spannend zu sehen, mit wie viel Einsatz, Fantasie und Humor einheimische und auswärtige Gruppen Wagen und Masken gebaut und gebastelt haben. Den ersten Applaus als Vorgruppe heimsten die Töffli-Buebe Baar – als Mexikaner – ein, womit sie Donald Trump eins auswischten. Mit flotten Rhythmen eröffnete der Tambourenverein Wädenswil den Reigen der 51 Nummern, gefolgt von den Reiterfreunden Baar. Jede Gruppe wurde mit Beifall begrüsst und alle Nummern von Stefan Weber, Fasnachtsgesellschaft Baar, kommentiert.

Der Räbevater zeigt sich grosszügig

Die Kultwerbung der Bettwaren-Fabrik Fischer wurde von der Andenbar Baar so geändert, dass beim Schleudergang statt Federn Zuschauer und sogar OK-Mitglied Silvan Meier dranglauben mussten. Anklang fanden auch die Provinzler Deinikon und ihr Wagen «Die Post der Zukunft» – mit Drohnen und Robotern im Einsatz, die Schränz-Chäibä Baar mit einem VIP-Skilift, d’Stifte Neuheim mit ihrer Rutschbahn für Eisbären und Pinguine, sowie der tolle Mississippi-Dampfer der Guggenmusig Ebikon. Die herzige Erdmannli-Zunft hatte ein Kettenkarussell aufgebaut, und der Löschzug Dorf erinnerte an das Putschauto auf Abwegen. Der abgesetzte Samstigsjass regte die Fantasie der Warts-App-Gruppe Allenwinden an; die Familiengruppe Rumpelstilz Baar baute ein fantastisches Raumschiff, und die Riedchrötä Allenwinden erinnerte an das 70-Jahr-Jubiläum der coolen Vespa. Auch Räbevater Pirmin I. Andermatt zeigte sich, umrahmt von vielen farbenprächtigen Gäuggeln, ebenso wie andere Gruppen sehr spendabel. Auch auswärtige Fasnachtsoberhäupter und ihr Gefolge verteilten Zeltli und Orangen. Besonders grosszügig war der Umgang mit Konfetti, das aus mehreren Kanonen geschossen über dem Publikum niederregnete.

Doch was wäre die Fasnacht ohne Tambouren und Guggenmusigen? Diese versetzten mit fetzigen Rhythmen das begeisterte Publikum erst richtig in fasnächtliche Schwingungen.

Zuletzt konnten die Zuschauer den schönsten Umzugswagen und die bestgekleidete Guggenmusig wählen. Bereits am Abend vermeldete es Silvan Meier von der Fasnachtsgesellschaft Baar: Sieger wurde der Umzugswagen «70 Jahre Vespa» der Grüter Riedchrötä Allenwinden und bei den Guggenmusigen die Tellsymphoniker Bürglen als «Bergsteiger».

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