BAAR: Die Tangente soll für Ruhe im Dorf sorgen

Der Baarer Gemeinderat verknüpft sein Ja zur Tangente mit klaren Forderungen. Unter anderem wird über Verkehrszahlen gefeilscht.

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Baars Gemeindepräsident Andreas Hotz (links) und Bauchef Walter Ineichen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Baars Gemeindepräsident Andreas Hotz (links) und Bauchef Walter Ineichen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Diskussion um den Bau der 201 Millionen Franken teuren Tangente Zug/Baar (TZB) geht in eine neue Runde. Und das noch bevor der Kantonsrat sich mit dem Strassenbauvorhaben befasst hat. «Wir stehen hinter dem Projekt, wollen aber für Baar das Optimum herausholen», legt der Baarer Gemeindepräsident Andreas Hotz die Leitplanken fest.

Rückbau der Ägeristrasse soll den Verkehr umleiten
Baars Bauchef Walter Ineichen hat klare Vorstellungen, was die TZB bewirken soll: «Ohne Mehrwert fürs Dorf macht die Strasse für uns keinen Sinn.» Für Hotz ist die Tangente «keine Schnellstrasse», sondern eine «Entlastungsstrasse der Kerngebiete von Zug und Baar».

Eine seiner Forderungen: Die Baarer Ägeristrasse soll zurückgebaut werden, denn Baars Gemeindeväter bezweifeln, dass nur eine Lichtsignalanlage als Anreiz ausreicht, um den Verkehr auf die TZB zu bringen. Auch bezüglich der Zugerstrasse haben Hotz und seine Mitstreiter einen klaren Plan. Ihm schwebt dort eine «Flaniermeile» vor.

Verkehrszahlen werden nochmals überprüft
Der Baarer Bauchef Walter Ineichen sagt auch, dass die «Verkehrszahlen zur TZB bisher mehr Verwirrung als Klarheit» schaffen würden. Hier hat der Kanton aber schon Ende Mai Abhilfe signalisiert. Tännler verspricht: «Die Verkehrszahlen werden nochmals detailliert überprüft und abgeglichen.» So sollen die Auswirkungen der Nordzufahrt wie auch der TZB auf das übrige Kantons- und Gemeindestrassennetz aufgezeigt werden. Diese sollen noch in diesem Sommer präsentiert werden.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.