BAAR: Eher keine Flüchtlinge in Rudolf-Steiner-Schule

Die ehemalige Rudolf-Steiner-Schule eignet sich kaum als Asylunterkunft. Die Gemeinde Baar kauft sie trotzdem.

Drucken
Teilen
Die Gemeinde Baar ist bald Besitzerin des Gebäudes der Rudolf-Steiner-Schule. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Gemeinde Baar ist bald Besitzerin des Gebäudes der Rudolf-Steiner-Schule. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Die Rudolf-Steiner-Schule an der Asylstrasse wird an die Einwohnergemeinde verkauft», bestätigt Jürg Pauli, Generalunternehmer in Zürich. Er habe die Verhandlungen im Auftrag des Vereins Steiner-Schule Baar geführt. Laut Pauli sind die Schulgebäude schon sehr alt, schätzungsweise 100-jährig. Ob sie auch als Unterkunft für Asylbewerber genutzt werden könnten, bezweifelt er.

Der Gemeinderat ist im letzten Frühling auf die Schwierigkeiten der Steiner-Schule aufmerksam geworden. «Wir haben, sobald sich die Schliessung abgezeichnet hat, Kaufverhandlungen eingeleitet», sagt Gemeindepräsident Andreas Hotz. Baar suche grundsätzlich nach preisgünstigen Räumen für die bildende Kunst, die Jugendarbeit, für Kindertagesstätten und andere Bedürfnisse.

Der Gemeindepräsident verspricht dennoch, sich an der Suche nach Asylunterkünften zu beteiligen und mit dem Kanton Lösungen zu suchen.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.