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BAAR: FDP setzt auf Dreierticket

Der Wahlkampf für den Gemeinderat ist eröffnet. Die Liberalen schicken einen Bisherigen und zwei Neue ins Rennen. Ob sie auch das Präsidium anpeilen, ist unklar.
Rahel Hug
Sie treten in Baar für die FDP an (von links): Jost Arnold, Sonja Zeberg nd Karl Bürgler. (Bilder: Rahel Hug)

Sie treten in Baar für die FDP an (von links): Jost Arnold, Sonja Zeberg nd Karl Bürgler. (Bilder: Rahel Hug)

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Stellt sich der Baarer FDP-Gemeinderat Jost Arnold im kommenden Jahr zur Wiederwahl? Lange herrschte über diese Frage Unklarheit. Seit gestern nun steht fest: Der Vorsteher Liegenschaften/Sport wird noch einmal antreten. Anlässlich der FDP-Nominationsversammlung in der Rathus-Schüür liess er die Katze aus dem Sack.

Neben ihm werden Sonja Zeberg und Karl Bürgler für ein Amt im Gemeinderat kandidieren. Damit setzen die Baarer Freisinnigen auf ein Dreierticket – Gemeindepräsident Andreas Hotz wird bekanntlich Ende 2018 aufhören. Die Chancen für einen dritten Sitz seien realistisch, erklärte Albert Blattmann, der die Nomination leitete.

Ein vierter Kandidat bleibt chancenlos

Der Entscheid der Versammlung – rund 45 Personen waren anwesend – fiel im Sinne des Vorstandes. Dieser schlug vor, die drei Kandidaten Arnold, Zeberg und Bürgler aufzustellen und den Bisherigen auf den ersten Listenplatz zu setzen. Jost Arnold erhielt 36, Sonja Zeberg 35 und Karl Bürgler 30 Stimmen. Auch Andreas Hostettler, Kantonsrat und FDP-Kantonalpräsident sowie ehemaliger Präsident der Ortspartei, hoffte auf eine Nomination. «Ich bin ein leidenschaftlicher Politiker», erklärte er vor der Abstimmung. «Ich möchte mich mit meinen Ideen und meiner Erfahrung für die Gemeinde einsetzen.» Hostettler blieb aber chancenlos – wohl auch, weil ihn der Vorstand nicht empfohlen hatte. Ihm gaben 17 Anwesende die Stimme – er ist damit nicht nominiert, weil es nur drei Plätze zu vergeben hatte. Blattmann dankte ihm für sein Engagement, und auch von der Versammlung erhielt Hostettler gebührend Applaus.

Jost Arnold (65), der bereits seit 2007 im Gemeinderat sitzt, betonte: «Ich übe das Amt gerne aus und bin motiviert weiterzumachen.» Sonja Zeberg ist in Inwil aufgewachsen, 44 Jahre alt und arbeitet in der Pharmabranche. Seit 2011 engagiert sich die zweifache Mutter in der Familienkommission. «Es macht mir Spass, mich für etwas einzusetzen, zu diskutieren, auch zu streiten und am Ende eine gute Lösung zu finden», erklärte sie ihre Beweggründe. Auch Karl Bürgler (40) ist in Baar aufgewachsen. Er arbeitet als Bauingenieur und sitzt seit 2008 in der Baukommission. «Ich bin ein Allrounder», sagte der dreifache Vater. Er wolle sich dafür einsetzen, dass Baar auch in Zukunft «all seine zahlreichen Vorzüge» behalte.

Weitere Nomination im Frühling

Bleibt die Frage, ob die FDP auch das Gemeindepräsidium anpeilt. Albert Blattmann erklärte, man wolle abwarten, was die anderen Parteien machen: «Dann haben wir klare Verhältnisse.» Im Frühjahr soll eine weitere Nomination stattfinden, bei der die Kantonsratskandidaten aufgestellt werden. «Dann werden wir die Frage des Präsidiums diskutieren», ergänzt Blattmann. Andreas Hotz, der dieses Amt bis Ende 2018 ausüben wird, freute sich zum Schluss: «Wir können hervorragende Kandidaten präsentieren.»

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