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BAAR: Forbo von sparsamen Euro-Staaten gebremst

Der Bodenbelags- und Fördertechnik-Hersteller Forbo leidet unter Einsparungen von Euro-Staaten. Vor allem weil weniger Schulen, Spitäler, Altersheime und öffentliche Gebäude gebaut oder renoviert wurden, sank der Halbjahresumsatz um 1,8 Prozent auf 592,5 Mio. Franken.
Konzernsitz von Forbo in Baar. (Bild: Keystone)

Konzernsitz von Forbo in Baar. (Bild: Keystone)

Der Gewinn erreichte 46,9 Mio. Franken, wie Forbo am Dienstag mitteilte. Das sind 9,8 Prozent mehr als das in der Vorjahresperiode erzielte Ergebnis im fortzuführenden Geschäft. Zusätzlich hatte Forbo damals einen ausserordentlichen Nettoertrag von 73,1 Mio. Fr. aus dem Verkauf des Geschäfts mit Industrieklebstoffen erzielt.

Im verbliebenen Hauptgeschäft mit Bodenbelägen und Bauklebstoffen (Forbo Flooring Systems) sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2013 um 2,5 Prozent auf 430,2 Mio. Franken. Ohne die leichte Abschwächung des Frankenkurses hätte das Minus in Lokalwährungen gar 4,1 Prozent betragen, wie aus der Medienmitteilung hervor geht.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Sparte fiel um 8,7 Prozent auf 46,0 Mio. Franken. Forbo versucht, neue Märkte und Kundensegmente wie Ladenbau, Büros, Hotels oder Gastronomie zu erschliessen. In der Antriebs- und Leichtfördertechnik (Forbo Movement Systems) stieg der Umsatz leicht um 0,4 Prozent auf 162,3 Mio. Fr. und der EBIT um 8,2 Prozent auf 15,9 Mio. Franken.

Konzernweit konnte Forbo die Margen mit 9,6 Prozent gegenüber 9,7 Prozent in der Vorjahresperiode praktisch halten. Den Gewinnanstieg verdankt Forbo vorab dem höheren Finanzertrag sowie geringeren Zinsen durch den Abbau von Fremdkapital.

Zu Übernahmen bereit

Forbo sieht sich in der Lage für Übernahmen, sofern damit Mehrwert für Aktionäre geschaffen werden kann, wie es in der Mitteilung hiess. So weist die Firma, die bereits ein neues Aktienrückkaufprogramm beschlossen hat, per Ende Juni flüssige Mittel von 226,2 Mio. Fr. sowie eigene Aktien im Wert von 104,9 Mio. Fr. aus.

Für das Geschäftsjahr 2013 prognostiziert Forbo ein leicht höheres Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft als im Vorjahr. Für die verbleibenden Monate rechnet das Unternehmen mit kaum verändertem Wirtschaftsumfeld.

sda

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