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BAAR: Frühlingsgefühle beim Jodlerklub Echo Baarburg

Unter dem Motto «Bsuech usem Entlebuech» präsentierten die Jodlerinnen und Jodler ein musikalisch vielfältiges Konzert. Auch die Gäste überzeugten das Publikum.
Die Bühne authentisch gestaltet, das Tenü urchig: der Jodlerklub Baarburg bei seinem Frühlingskonzert. (Bild: Patrick Hürlimann (Baar, 22. April 2017))

Die Bühne authentisch gestaltet, das Tenü urchig: der Jodlerklub Baarburg bei seinem Frühlingskonzert. (Bild: Patrick Hürlimann (Baar, 22. April 2017))

Mit viel Gefühl und einem grossen Chor startet der Jodlerklub Echo Baarburg auf der heimischen Bühne im Gemeindesaal, die liebevoll dekoriert ist mit Hüttenfassaden und Bänken, auf welchen die Mitglieder des Klubs zwischen den Stücken sitzen.

Ein Wechselspiel der zarten Frauenstimmen und der tiefen, warmen Männerstimmen fesselt und begeistert das zahlreich ­erschienene Publikum am Frühlingskonzert sofort. «Es ist immer schön, zu sehen, wenn uns so viele Gäste besuchen und damit das schöne Brauchtum des Jodelns unterstützen», bekennt Philipp Imbach, Präsident des JK Echo Baarburg.

Idyllische Natur und das Baarer Bier

Die Auswahl der Stücke ist vielfältig, und der Chor engagiert sich mit Herzblut für die Musik. «Es ist ein abwechslungsreicher, genussvoller Gesangsabend, an welchem die verschiedenen Formationen das Publikum in den Genuss von Natur und Heimat bringen», erklärt Martin Kaufmann, welcher flott und humorvoll durchs Programm führt. Tatsächlich werden neben der Heimat auch die idyllische Natur oder das Baarer Bier im gleichnamigen Lied besungen. Mit diesem Stück begeistern die Jung-Jodler Baar, eine Formation aus dem Echo Baarburg, ganz besonders mit einem witzigen Text und passender Gestik über das vermeintliche Leid eines einsamen Baarer Biers. Für die beiden Jodlerinnen Uschi von Reding und Orlanda Hürlimann ist es das letzte Konzert. «Sie haben sich immer sehr eingesetzt für den Klub und den Chor mit ihren klaren und hellen Stimmen geprägt», sagt Imbach.

Aber nicht nur der JK Echo Baarburg hat einiges zu bieten, auch das Fontanne-Chörli aus Schüpfheim verzaubert mit energiegeladenen, witzigen Stücken und Soli, die elegant eingebaut werden. Mit Variationen an Tempo und Dynamik wird zusätzlich immer wieder Spannung aufgebaut, sodass das Publikum an ­diesem Samstagabend jederzeit ganz Ohr ist. Auch das Jodlerduett Thalmann-Thalmann, begleitet von Cécile Thalmann, sorgt für ordentlich Stimmung mit bekannten Songs wie zum Beispiel «Dr Tubaksack». Virtuos wird es bei der Schwyzerörgeli-Formation 3fach Hirsche, deren Finger so schnell über die Tasten rauschen, dass die Zuschauer nur staunen können. Nach dem Konzert spielen sie bis tief in die Nacht zum Tanz auf.

«Wunderschön ist es, wenn die beiden Chöre zusammen singen», verspricht Martin Kaufmann und behält Recht. Kräftige Stimmen, die zu einem tollen Gesamtchor formiert sind, schallen durch den Saal und verbreiten Frühlingsgefühle. Ein abwechslungsreicher Konzertabend voller Höhepunkte.

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

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