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BAAR: Glencore beruhigt Anleger: Keine Finanzprobleme

Nach dem Rekordsturz der Glencore-Aktie am Montag versucht der Rohstoffkonzern die Anleger zu beruhigen. Das Unternehmen habe keine Finanzsorgen und sei genügend liquide, so das Unternehmen.
Der Hauptsitz von Glencore in Baar. (Bild: Keystone)

Der Hauptsitz von Glencore in Baar. (Bild: Keystone)

Glencore habe Massnahmen zu Neupositionierung des Unternehmens eingeleitet, um der aktuellen Krise im Rohstoffmarkt zu widerstehen. «Unser Geschäft bleibt operativ und finanziell robust - wir haben einen positiven Cashflow, gute Liquidität und absolut keine Probleme mit der Zahlungsfähigkeit», schreibt das Unternehmen mit Sitz in Baar im Kanton Zug.

Man habe Fortschritte gemacht und eine Reihe von Massnahmen eingeleitet, mit der die Verschuldung um bis zu 10,2 Milliarden Dollar gesenkt werden solle, heisst es weiter. Glencore habe keine Klauseln bei steigender Kreditmarge und verfüge über eine starke Kreditlinie und Zugang zu Finanzmitteln dank der langfristigen Beziehungen zu den Kreditgebern.

Aktie legt kräftig zu

Derweil hat die Glencore-Aktie viel an Terrain wettgemacht. Kurz nach 16.30 Uhr lag das Papier in London 17,5 Prozent im Plus. Am Vortag hatte die Aktie des in London und Hongkong kotierten Konzerns rund 30 Prozent ihres Werts eingebüsst.

Der Rohstoffkonzern hatte am 7. September umfangreiche Massnahmen zur Reduktion der Schulden von derzeit 30 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Knapp zehn Tage später gab Glencore eine erfolgreiche Kapitalerhöhung um rund 2,5 Milliarden Dollar bekannt, wodurch sich das Aktienkapital von Glencore um rund 10 Prozent vergrösserte.

Zudem soll es Abstriche bei den Dividenden geben. Weiter leitete das Unternehmen Massnahmen zur Kostensenkung ein und prüft den Verkauf von Unternehmensteilen und Beteiligungen.

Glencore ist nach dem Einbruch der Rohstoffpreise in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Halbjahr musste der Konzern einen Verlust von 676 Millionen Dollar melden. Im Vorjahreszeitraum hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 1,72 Milliarden Dollar resultiert.

sda

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