BAAR: Hier dürfen keine Hunde zur Schule

In der Landwirtschafts­zone sind Hunde­ausbildungs­plätze verboten. Von diesem Urteil direkt betroffen ist Hannes Eicher. Erzürnt will er weiterkämpfen.

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Hündin Aventia steht auf dem nun bundesgerichtlich verbotenen Ausbildungsplatz. (BIld Alexandra Wey/Neue ZZ)

Hündin Aventia steht auf dem nun bundesgerichtlich verbotenen Ausbildungsplatz. (BIld Alexandra Wey/Neue ZZ)

Das Bundesgericht hat gesprochen – und einen Hundeausbildungsplatz in Baar für illegal erklärt. Die Richter stellen klar fest, dass in der Landwirtschaftszone keine Hundeausbildungsplätze erstellt werden dürfen.

Die Einrichtung von Hannes Eicher auf der Blickensdorfer Allmig liegt in der Landwirtschaftszone – so wie einige weitere im Kanton Zug. «Ich akzeptiere dieses Urteil nicht», sagte Hunde­schulbesitzer Eicher auf Anfrage. Im Kanton Zug finde man keine geeigneten Plätze mehr: «Dabei müssen die Hundebesitzer obligatorisch Kurse absolvieren.» «Es braucht eine Lösung», erklärt Baars Bauchef Walter Ineichen. «Wenn die Ausbildung vorgeschrieben ist, muss es entsprechende Plätze geben. Baudirektor Heinz Tännler will das Problem lösen, indem der Kanton eine Art Hundezone definiert. Ein Konzept liegt bereits vor und ist in der Vernehmlassung.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.