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BAAR: Hier gehen Träume in Erfüllung

Das Lebkuchenbasteln am Lichterweg vom Samstag bringt Kinderaugen zum Leuchten. Der Kreativität bei der Gestaltung der Häuser sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
David Huwyler
Nese (links) und Yâde Gülec beim Basteln eines Hauses. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 16. Dezember 2017))

Nese (links) und Yâde Gülec beim Basteln eines Hauses. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 16. Dezember 2017))

David Huwyler

redaktion@zugerzeitung.ch

Werden die Tage kürzer und kälter, steht Weihnachten vor der Tür. Aus den Backstuben duftet es nach Zimtsternen oder anderen Backwaren. Natürlich fehlt auch der Duft des Lebkuchens nicht. Am Samstag haben sich einige Kinder neben der Heiligkreuzkapelle am Lichterweg in Baar versammelt. Passend zur Jahreszeit sind Lebkuchenhäuschen gebaut und verziert worden.

Die Vorweihnachtsstimmung ist dabei richtig spürbar. Die Schneeflocken, die fallen, erstrahlen durch die Lichterkette. Die vielen Kerzen auf den Arbeitstischen erhellen die Dunkelheit. Und natürlich duftet es wunderbar nach Lebkuchen.

Bunte und leckere Dekorationen

Das Lebkuchenbasteln ist dieses Jahr eine Premiere. Bei den Besuchern kommt die Idee hervorragend an. Für einige Kinder geht sogar ein Traum in Erfüllung. «Ich habe noch nie ein Lebkuchenhaus gebastelt, aber ich habe schon lange davon ­geträumt», sagt die achtjährige Madelief de Kiewit aus Baar. ­Geschickt klebt sie gemeinsam mit ihrem Bruder den Lebkuchenbausatz zusammen und ­dekoriert anschliessend ihr Kunstwerk mit weisser Glasur, silbernen Kugeln und Weihnachtsguetzli. Das ganze Material wird gegen ein kleines Entgelt vom Verein Lichterweg zur Verfügung gestellt.

Die jungen Bastler erhalten Unterstützung von ihren Eltern. Wenn ein kreativer Geistesblitz gebraucht wird, wenden sie sich an Jasmin Huwyler aus Hagendorn. «Hauptsache, die Kinder haben Freude – dann macht es auch mir Spass. Etwas Neues auszuprobieren, ist doch prima», meint die Organisatorin dieses Events. Mit viel Hingabe unterstützt sie die Kinder. Ein Lächeln auf die Kindergesichter zu zaubern, ist ihr Lohn genug.

Zum Verschenken oder Reinbeissen

Das Basteln findet direkt am Lichterweg statt. So kommen viele Besucher spontan vorbei. Auch ihnen gefällt der Anlass. «Grundsätzlich ist das eine super Sache. Ich denke, nicht viele Leute bauen daheim selber so ein Haus. Zudem steht hier das ganze Material zur Verfügung. Mehr Werbung wäre sicher hilfreich. So kämen auch mehr Leute vorbei. Ich wohne in Baar und bin nur per Zufall hier», sagt Timon Kiser aus Baar.

Das Lebkuchenbasteln ist somit ein Erfolg. Diejenigen Kinder, die den Weg durch das leichte Schneetreiben zum Lebkuchenbasteln gefunden haben, sind auf jeden Fall überglücklich. Einige Kinder haben auch eine klare Vorstellung davon, wem sie ihr Kunstwerk schenken wollen. Andere möchten gleich in den feinen Lebkuchen beissen, und wieder andere möchten ihre Kreation noch möglichst lange bestaunen.

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