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BAAR: «Hoselupf» in der Frühlingssonne

Das sprichwörtliche Baarer Festwetter verhalf dem 98. Zuger Kantonal-Schwingfest zum Erfolg. Der Publikumsaufmarsch auf dem Festgelände war eindrücklich.
Hansruedi Hürlimann
Volksfest in Baar beim 98. Zuger Kantonalen Schwingfest, das mit dem Edlibacher Marcel Bieri ein «Zuger» gewinnt. (Bild: Stefan Kaiser ( 30. April 2017))

Volksfest in Baar beim 98. Zuger Kantonalen Schwingfest, das mit dem Edlibacher Marcel Bieri ein «Zuger» gewinnt. (Bild: Stefan Kaiser ( 30. April 2017))

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

«Am Freitag stand die Durchführung auf der Kippe», sagte Walter Lipp beim Gespräch im Festzelt. Wenn es nicht gelungen wäre, auf dem Sportgelände den Schnee wegzuräumen und es zu weiteren Schneefällen gekommen wäre, hätte der Anlass abgesagt werden müssen, präzisierte der OK-Präsident. Dank der spontanen Hilfe von Mitgliedern des Schwingklubs Cham konnten die aufwendigen Zusatzarbeiten gemeistert werden.

Schon beim letzten Mal, im Jahre 2013, hätten sie den Anlass wegen der schlechten Witterung verschieben müssen, weiss Lipp zu erzählen. Angesichts des gedrängten Kalenders, dem die Agenda der Kranzschwinger unterliegt, wäre eine Verschiebung dieses Jahr gar nicht in Frage gekommen. Umso erleichtert zeigte sich Lipp ob dem guten Ausgang und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Viele Helfer im Einsatz

Allein die Zahl von gut dreihundert freiwilligen Helfern verdeutlicht die Dimension, die diesen Sportanlass auszeichnet. Für gewisse Arbeiten lassen sich auch Schüler gerne einspannen, wie im Falle von Carmen Zürcher. Sie helfe mit, weil sie dadurch einen Zustupf in die Vereinskasse der Röhnradfahrerinnen erarbeiten könne, wie sie sagte.

Als über die Mittagszeit die Wettkämpfe des Kantonalschwingfestes ausgesetzt wurden, bildeten sich vor den einzelnen Verpflegungsständen lange Schlangen, und die Plätze in den umliegenden Restaurants waren sehr gut besetzt. Die Besucher kamen zum Teil von weit her. Wie die Familie Arnold aus Unterschächen, deren drei Söhne alle Schwinger sind. Mit dabei war auch der 15-jährige Migrant Ablelom Berhane aus Eritrea, den die Arnolds als Pflegefamilie betreuen und den sie «selbstverständlich» an die Schwingfeste mitnehmen.

Einen eigentlichen Besucherandrang erlebte auch der Gabentempel im Obergeschoss der Turnhalle. Das mehrköpfige Gabenkomitee hatte in monatelanger Vorbereitung die verschiedenen Sponsoren kontaktiert und eine so grosse Anzahl an lukrativen Preisen zusammengetragen, dass jeder der weit über zweihundert aktiven Schwinger ein «Bhaltis» mit nach Hause nehmen konnte. Grosse Beachtung fanden auch die fünf «Lebendpreise», die im Freien auf ihren neuen Besitzer warteten. Er sei stolz, dass sein Rind, die zweijährige Verona, als Gabe zur Verfügung stehe, sagte Stefan Lan­genegger vom Huebhof. Ohne Sponsoren und Gabenspender, das heisst allein durch die Einnahmen, wäre das Schwingfest nicht zu finanzieren, sagte OK-Finanzchef Roland Bösch. Als verantwortlicher Kassenwart war er besonders erleichtert, dass der Anlass wie geplant durchgeführt werden konnte. Denn für den Fall eines Defizits, das bei einer Absage zu verzeichnen gewesen wäre, gab es kein Szenario.

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