BAAR: Immer mehr Auswärtige stehen am Altar

In der Pfarrei St. Martin in Baar ist seit August Antonio Enerio als Priester im Dienst – ein Trend setzt sich so fort.

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Klaus Hengstler, Antonio Enerio und Joseph Kalamba (von links) in der Kirche St. Martin in Baar.

Klaus Hengstler, Antonio Enerio und Joseph Kalamba (von links) in der Kirche St. Martin in Baar.

Seit August ist Antonio Enerio (41) als Priester in der Pfarrei St. Martin tätig – vor seinem Engagement in Baar war er acht Jahre lang Pfarrer auf den Philippinen. Enerio setzt in Baar damit den Trend fort, dass seit 2002 in der Kirche St. Martin ausländische Priester am Altar stehen. Damals wurden Joseph Kalamba aus dem Kongo und der Deutsche Klaus Hengstler eingesetzt. Danach wirkten auch der Deutsche Martin Walter und der Inder Thomas Plappallil als Priester in Baar.

Letzter Schweizer Priester war 2002 Markus Vogel. «Seit Jahren gibt es einen Mangel an neuen Priestern aus der Schweiz», erklärt Kirchenratpräsident Martin Hotz. Als Pfarrei sei es fast ein Privileg, dass man einen eigenen Pfarrer bekomme. Gäbe es die Auswahl zwischen einem Schweizer und jemanden aus einem anderen Kulturkreis, würde man sich für den Einheimischen entscheiden. «Das hat nur einen einzigen Grund: Die Akzeptanz für einen Schweizer ist beim Kirchenvolk grösser.»

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.