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BAAR: Inwiler freuen sich über ihren neuen Dorfplatz

In Betrieb genommen wurde die Begegnungszone in Inwil zwar bereits Ende 2016. Am Samstag wurde diese nun aber noch offiziell mit einem Fest eröffnet.
Pfarrer Anthony Chukwu segnet den Platz in der Begegnungszone in Inwil ein. (Bild: Stefan Kaiser (29. April 2017))

Pfarrer Anthony Chukwu segnet den Platz in der Begegnungszone in Inwil ein. (Bild: Stefan Kaiser (29. April 2017))

Der Dorfplatz im Baarer Ortsteil Inwil ist seit Samstag offiziell eine Begegnungszone.

Das grosse Publikumsinteresse beim Eröffnungsfest war ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Bevölkerung sich über die Belebung des öffentlichen Bereichs im Zentrum von Inwil freut. Zur Eröffnungsfeier geladen hatte der Gemeinderat Baar, der den Platz von 11 bis 15 Uhr in ein Festgelände verwandeln liess.

Ein Platz für Begegnungen

Claudia Haupt vom Dorfcafé kümmerte sich dort gemeinsam mit ihren Helfern an verschiedenen Ständen um das leibliche Wohl der Besucher, während Liliane und Reto Gisler vom Utigenhof mit ihrer Glace bei den kleinen Gästen für leuchtende Augen sorgten und die Zuger Jugendjazzband Flat 5 den musikalischen Rahmen bot.

Und so erfüllte der Platz seinen Zweck, Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt zu sein – ganz im Sinne von Pfarrerin Vroni Stähli, Pfarramt Baar-Ost und Neuheim. «Der Dorfplatz ist eine kleine Insel, auf der die Menschen sich respektieren und aufeinander Rücksicht nehmen», sagte die Pfarrerin, die zusammen mit Pfarrer Anthony Chukwu den Platz einsegnete.

Der Schutz aller Fussgängergruppen, insbesondere der zahlreichen Schulkinder, bildete den Grund für die Einführung einer Begegnungszone, in der das Parkieren von Fahrzeugen nur an den mit Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt ist. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer, und der rötlich schimmernde Asphalt signalisiert den Vortritt der Fussgänger. Es handelt sich damit um eine Beruhigung nicht nur, aber vor allem für Mütter von «Chindsgi»-Kindern, wie am Fest zu erfahren war.

Am Anfang sei sie zwar sehr skeptisch gewesen, ob das Ganze wirklich klappe, sagte etwa Karin Langenegger und fügte an: «Aber inzwischen habe ich mich davon überzeugen können.»

Projektierung brachte Einschränkungen

Die neue Platzgestaltung des Inwiler Dorfkerns war ein Projekt, das für die Anwohner einiges an Einschränkungen mit sich brachte. Doch das Ergebnis lässt sich sehen. Die zum Verweilen einladenden Sitzbänke, die Bäume, die Verkehrssignale, der von privaten Personen mitfinanzierte Dorfbrunnen, an dem ein Frosch das Geschehen im Ebel beobachtet, und nicht zuletzt der in den Fokus gerückte Grienbach, in den der Vizegemeindepräsident und Bauvorstand Paul Langenegger zusammen mit Gemeindepräsident Andreas Hotz als Symbol für den neuen Anfang mehrere Bachforellen einsetzte.

«Ich freue mich wahnsinnig»

Langenegger und Hotz würdigten den neuen Dorfplatz in ihren Ansprachen zu Recht mit Stolz, und Bauvorstand Langenegger, der an diesem Tag mit der Sonne um die Wette strahlte, meinte wiederholt: «Ich freue wahnsinnig, dass dieser Platz realisiert werden konnte.»

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

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