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BAAR: Jedes Ei ist einzigartig

Ei, ei, ei – Hedy Huwiler hat während eines Jahres 200 Eier angemalt. Die Kunstwerke werden in der Schrinerhalle ausgestellt – die Motive erinnern aber nicht an Ostern.
Andrea Muff
Hedy Huwiler inmitten ihrer Kunstwerke. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 2. März 2018))

Hedy Huwiler inmitten ihrer Kunstwerke. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 2. März 2018))

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Eine beachtliche Zahl: 200 Eier hat Hedy Huwiler (76) selbst ausgeblasen und angemalt. Darunter sind nicht etwa «nur» Hühnereier, sondern auch von anderen Tieren: Straussen, Enten, Gänsen, Schildkröten, Pfauen und Schwänen. «Ich bin viel herumgereist, einmal gar bis Walenstadt, um an all die verschiedenen Eier zu kommen», erzählt die Baarerin. Die Kunstwerke wird sie vom 15. bis 18. März in der Schrinerhalle in Baar ausstellen.

Farben und Pinsel gehören zum Leben der gelernten Modezeichnerin dazu, vor eineinhalb Jahren stellte sie bereits Zeichnungen und Malereien zum Thema «Augen-Blicke» in der Schrinerhalle aus. Die Kreativität Hedy Huwilers war damit nicht ausgeschöpft, und ein neues Projekt musste her. «Vor 20 Jahren habe ich bereits einmal Eier bemalt», sagt die 76-Jährige. Und jetzt habe sie die meditative Beschäftigung wieder aufnehmen wollen.

Wie ein rohes Ei behandeln

Eine Beschäftigung, die auf keinen Fall eilig verrichtet werden kann. Während mehr als einem Jahr hat Hedy Huwiler fast Tag für Tag die Eier angemalt. «Man muss sehr vorsichtig sein und kommt nur sehr langsam vorwärts», weiss die Baarerin. Sie habe etwa auch 15 Jahre lang Porzellan bemalt, eine Erfahrung, die ihr geholfen habe. Mit Handschuhen und Lupe dekorierte die Baarerin die verschiedenen Eier – Kalligrafie, Motive aus der Natur, Bilder aus der Tageszeitung oder gar das Muster der Teppichkante inspirierten sie. «Jedes Ei war eine grosse Freude für mich, wenn ich es fertig hatte», sagt sie. Obwohl Hedy Huwiler jedes ihrer Objekte sprichwörtlich wie ein rohes Ei behandelt hatte, kam es vor, dass welche kaputtgingen, sagt sie. «Es schmerzt, wenn die Eier herunterfallen und zerbrechen.»

Denn es stecke viel Arbeit drin. Erst habe sie die Eier ausgeblasen, dann mehrmals ausgespült. Nach der Bemalung musste die Farbe trocknen, um später mit einem Schutzlack angesprayt zu werden. Und bald schon ist Ostern: Dazu passen doch angemalte Eier? Darauf entgegnet die 76-jährige Baarerin: «Ich habe keine Sujets zu diesem Thema gemacht.» Das Ei sei etwa als Mitbringsel, Geschenk oder Dekoration für zu Hause gedacht. «Es ist eine gute Alternative zu all den Süssigkeiten, die oft verschenkt werden.» Alles Unikate, denn von ihren Eiern gleicht keines dem anderen.

Hinweis

Die Ausstellung in der Schrinerhalle, Dorfstrasse 18 in Baar, ist am 15. und 16. März von 13 bis 18 Uhr und am 17. und 18. März von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Hedy Huwiler arbeitet sehr exakt an ihren Kunstwerken. (Bild: Stefan Kaiser)

Hedy Huwiler arbeitet sehr exakt an ihren Kunstwerken. (Bild: Stefan Kaiser)

Ein Ei, das auch an der Ausstellung in der Schrinerhalle in Baar zu sehen sein wird. (Bild: Stefan Kaiser)

Ein Ei, das auch an der Ausstellung in der Schrinerhalle in Baar zu sehen sein wird. (Bild: Stefan Kaiser)

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