BAAR: Jugendliche sind hier nicht erwünscht

Die Umnutzung der ehemaligen Rudolf-Steiner-Schule in Baar ist umstritten. Vor allem der mögliche Lärm und Abfall machen den Anwohnern Sorgen.

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Die ehemalige Rudolf-Steiner-Schule in Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die ehemalige Rudolf-Steiner-Schule in Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Der Widerstand ist sehr gross.» So lautet das Fazit des Baarer Gemeindeschreibers Walter Lipp nach der Aussprache mit den Nachbarn der ehemaligen Rudolf-Steiner-Schule an der Asylstrasse in Baar. Die Gemeinde hatte das Gebäude gekauft und wollte Räume für Kulturschaffende, Kinder und Jugendliche schaffen. Gegen die dafür nötige Zonenplanänderung reichten rund 20 Anwohner Einsprachen ein.

Der Gemeinderat suchte deshalb am Mittwochabend das Gespräch mit den Einsprechern. Der Tenor war eindeutig: Kulturschaffende sind in der ehemaligen Rudolf-Steiner-Schule willkommen. Auch die langfristige Nutzung «Wohnen im Alter» scheint unumstritten. Klar ist auch: Der Widerstand der Anwohner richtet sich vor allem gegen die Jugendlichen. Die Anwohner befürchten Lärm und Abfall. Zudem war die Angst spürbar, dass aus der provisorischen Nutzung ein Dauerzustand wird.

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.