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BAAR: Keine Einigung zwischen Spital und Kinderärzten

Der Zustand der Ungewissheit bleibt vorerst: Gestern trafen sich die Kinderärzte und die Spitalleitung zu Vertragsverhandlungen, doch einig wurden sie sich noch nicht. Nun äusserst sich auch Verwaltungsratspräsident Walter Suter zum Thema.
Der Kinderarzt verabreicht Impfungen. (Gestellte Szene) (Bild: Archiv / LZ)

Der Kinderarzt verabreicht Impfungen. (Gestellte Szene) (Bild: Archiv / LZ)

Am gestrigen Mittwochnachmittag trafen sich die Verhandlungsführer der Zuger Kinderärzte, der Baarer Kinderarzt Raoul Schmid und die Baarer Kinderärztin Katharina Eikamp, zu Verhandlungen mit der Spitalleitung des Kantonsspitals Zug um Matthias Winistörfer.

Dies war nötig geworden, da alle bisherigen Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit bei der Betreuung von Neugeborenen gescheitert waren. Dies führt derzeit zu dem Umstand, dass die Neugeborenen am Zuger Kantonsspital seit dem letzten Wochenende nicht mehr von einer Gruppe von Kinderärzten mit eigener Praxis im Kanton untersucht werden. Für den Moment ist die Versorgung nun spitalintern geregelt.

Die Kinderärzte gaben sich vor dem erneuten Zusammentreffen verhalten optimistisch. Schliesslich ginge es ums Kindeswohl. Doch zu einem neuen Vertrag hat das gestrige Treffen noch nicht geführt. «Wir haben unser Angebot auf den Tisch gelegt», sagt Raoul Schmid auf Nachfrage. Knackpunkt sei weiterhin die Behandlung von Babys, die ab der 35. Schwangerschaftswoche geboren werden, so Schmid. «Wir haben der Spitalleitung erneut erklärt, dass wir aus medizinischen Gründen an der bisherigen Regelung festhalten wollen.»

Die Vertreter des Spitals hätten dies zur Kenntnis genommen, jedoch die Absicht gezeigt, längerfristig die Betreuung schon ab der 35. Schwangerschaftswoche gewährleisten zu wollen. Beide Seiten würden sich nun in dieser Angelegenheit noch einmal in ihren jeweiligen Gremien absprechen und Ende der Woche wieder Kontakt zueinander aufnehmen. «Je nach Ergebnis der internen Beratungen werden die Verhandlungen dann weitergeführt», so Schmid.

Spitaldirektor Matthias Winistörfer teilte unserer Zeitung mit, dass er aus terminlichen Gründen für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung stehe. Auf Nachfrage äusserte sich jedoch alt Regierungsrat Walter Suter, Verwaltungsratspräsident des Zuger Kantonsspitals. Zu den Verhandlungen sagt er: «Die operative Führung des Kantonsspitals Zug hat die Freiheit, ihre Partner selbst zu wählen.» Und zu den Weiterentwicklungsplänen im Bereich Geburtenbetreuung: «Dies ist seit eineinhalb Jahren ein Thema, vor einem Jahr hat der Verwaltungsrat dann grünes Licht gegeben, dass Ressourcen für ein Konzept zur zeitgemässen Weiterentwicklung der Geburtshilfe eingesetzt werden können.

Christopher Gilb

christopher.gilb@zugerzeitungch

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