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BAAR: Kinder gestalten Wandbild

Die SBB-Unterführung an der Asylstrasse wurde aufgefrischt. Statt einer nackten Betonwand strahlt dort eine idyllische Landschaft. Kreiert wurde das Bild in Zusammenarbeit mit Schülern der Schule Sonnenberg.
Carmen Rogenmoser
Das neue Wandbild freut auch die kleinsten Passanten. (Bild: Werner Schelbert (Baar, 24. August 2017))

Das neue Wandbild freut auch die kleinsten Passanten. (Bild: Werner Schelbert (Baar, 24. August 2017))

Carmen Rogenmoser

carmen.rogenmoser@zugerzeitung.ch

Ein rauschender Bach fliesst neuerdings entlang des Bahndamms an der Asylstrasse in der Gemeinde Baar. Dessen Ufer ist gesäumt von einem dichten Wald neben einer Wiese, durch die ein Wanderweg inklusive Wegweisern führt. Allerdings ist kein Rauschen zu vernehmen, denn das Wasser fliesst nicht wirklich. Es handelt sich um eine Darstellung der Landschaft. Damit wirkt die ehemals triste Betonwand freundlich.

In Auftrag gegeben wurde das farbenfrohe Werk von der Wohnbaugenossenschaft Zugerland, deren Liegenschaften an der Asylstrasse 13 und 15 gleich nebenan liegen. Kürzlich wurde das Bild feierlich eingeweiht.

Das Bild als Abschluss des Bauprojektes

Mit dabei waren auch die Künstler selbst. Dazu gehören etwa ein Teil des Teams der Maler Matter AG und Schüler des heilpädagogischen Schulzentrums Sonnenberg aus Baar. Mit zwei Klassen der Schule wurde das Projekt nämlich realisiert. Die Idee kam von den Mitarbeitern des Baarer Malerunternehmens. «Ich finde das grossartig», sagt Beat Huber, Vizepräsident der Genossenschaft. Die Liegenschaft der Baugenossenschaft sei schon länger fertiggestellt. «Aber etwas fehlte irgendwie», erklärt Huber. Also wurde Maler Matter beauftragt, die nackte Betonwand schön zu gestalten. «Es sollte mehr sein, als einfach nur Farbe an der Wand oder ein Graffiti, wie man es von vielen Unterführungen kennt», so Beat Huber. Das Malerunternehmen habe den Auftrag gerne übernommen und diesen auch gleich gesponsert, «in Verbindung mit Wohltätigkeit», wie der Vizepräsident betont. Im Team wurde dann die Idee von der Zusammenarbeit mit der Schule entwickelt.

So ist auf dem Ergebnis denn auch eine kindliche Herangehensweise erkennbar: Überall tauchen kleine Tiere auf, etwa ein Marienkäfer, ein kleiner Käfer am Bach oder Fische, die aus dem Wasser springen. «Wir haben bereits positive Rückmeldungen von Passanten erhalten. Das Wandbild scheint zu gefallen», sagt Beat Huber. Mit der Unterführung unter den Zuggleisen befinde es sich an einem zentralen Ort der Gemeinde. «Es handelt sich wirklich um eine Verschönerung.» Mit der offiziellen Einweihung habe nun auch der Hausbau definitiv abgeschlossen werden können.

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