BAAR: Kompromiss beim Inwiler Kirchenstreit

Ein Neubau der Inwiler Kirche scheiterte an der Urne. Nun zeichnet sich eine mehrheitsfähige Lösung ab.

Drucken
Teilen
Die Kirche St. Thomas in Inwil. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die Kirche St. Thomas in Inwil. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Ein geplanter Neubau der Inwiler Kirche St. Thomas scheiterte ziemlich deutlich an der Urne: 57 Prozent der Katholiken lehnten das 8,9 Millionen Franken teure Projekt ab. Unterdessen wurde eine Findungsgruppe eingesetzt, in der Befürworter wie Gegner des ehemaligen Bauvorhabens sitzen. Offenbar ein zielführender Weg. Denn die Gruppe konnte sich auf eine Lösung einigen, hinter der alle stehen.

In ihrem Schlussbericht schlägt die Gruppe vor, dass die Kirche renoviert und durch einen Anbau ergänzt werden soll. Treppe und Lift im neuen Teil sollen so gebaut werden, dass sie auch jene Räume im Altbau erschliessen, die derzeit aus Gründen des Bandschutzes nicht mehr genutzt werden können.

Noch handelt es sich beim Schlussbericht der Findungsgruppe nur um einen Vorschlag. Doch der Kirchenrat hat gemäss Präsident Martin Hotz bereits Zustimmung signalisiert. An der Kirchgemeindeversammlung vom 24. Juni wird er detailliert über die Pläne informieren. Derzeit geht Hotz davon aus, dass das Projekt rund 4,8 Millionen Franken kosten wird. An einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Ende März 2014 will der Kirchenrat den Baukredit vorlegen. Martin Hotz hat auch bereits einen Wunsch-Einweihungstermin: «Wir würden die Kirche gerne Ende Juni 2015 an der Ebeler Chilbi eröffnen. Aber das ist ein sehr sportliches Ziel.»

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.