BAAR: Kreuzung Moosrank soll zum Kreisel werden

Die Baudirektion plant die Umgestaltung des Einmünders Moosrank in einen Kreisel. Damit kann künftig auch in den Stosszeiten vom Baarer Orts-teil Allenwinden her flüssig in die kantonale Hauptverbindungsstrasse zwischen Talacker und Lorzentobelbrücke eingefahren werden.

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Die Kreuzung Moosrank auf der Karte rot eingezeichnet. (Bild: pd)

Die Kreuzung Moosrank auf der Karte rot eingezeichnet. (Bild: pd)

Die Kreuzung Moosrank auf der Karte rot eingezeichnet. (Bild: pd)

Die Kreuzung Moosrank auf der Karte rot eingezeichnet. (Bild: pd)

Die kantonale Verbindungsstrasse von Zug/Baar in die sogenannten Berggemeinden ist in den Stosszeiten stark belastet. An Einmündungen ist es deshalb schwierig, sich in den dichten Verkehr einzufügen, zumal dann, wenn nach links eingebogen werden muss. Diese Situation besteht auch bei der Einmündung im Moosrank oberhalb des Talackers. Dort müssen Fahrzeuglenker/innen, die von Allenwinden her kommen, regelmässig längere Zeit warten, bis sich ihnen eine Verkehrslücke im Hauptverkehrsstrom bietet. Noch ist die Situation tolerierbar. Angesichts der Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklungen stellt sich jedoch die Frage, ob der heutige T-Knoten in einem Jahrzehnt noch genügen wird.

Studie bestätigt Handlungsbedarf

Die Baudirektion hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, um das künftige Verkehrsaufkommen auf dem Teilstück zwischen dem Talacker und der Lorzentobelbrücke abklären zu lassen. Namentlich sollte die Belastung nach Inbetriebnahme der Tangente Zug/Baar berechnet und die Machbarkeit eines Kreisels geprüft werden. Wie die nun vorliegende Studie zeigt, wird die Verkehrsdichte im fraglichen Abschnitt bis 2030 eine Belastungsstufe erreichen, die beim Knoten Moosrank zum Handeln zwingt. Ein Einmünden von Allenwinden her wäre in der Rush Hour kaum noch möglich. Die Studie bestätigt aber auch, dass sich eine Umgestaltung des heutigen T-Knotens in einen Kreisel realisieren liesse. Damit könnte man die Verbindung von und nach Allenwinden besser anschliessen, ohne den Verkehrsfluss auf der Hauptstrecke zu behindern. 

Auftrag für Vorprojekt

Gestützt auf die Erkenntnisse der Studie hat die Baudirektion nun ein Vorprojekt in Auftrag gegeben, das 2015 ausgearbeitet und anschliessend dem Regierungsrat zum Beschluss vorgelegt werden soll. Stimmt die Regierung dem Kreisel-Vorprojekt zu, kann das kantonale Tiefbauamt anschliessend ein Bauprojekt erstellen. Den Objektkredit für den Landerwerb und den Bau muss schliesslich der Kantonsrat bewilligen.

pd/shä

Auf der Kreuzung Moosrank in Baar soll ein Kreisel entstehen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Auf der Kreuzung Moosrank in Baar soll ein Kreisel entstehen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)