BAAR: Mais um viel Lärm am Baarer Dorf-Fäscht

Weil sich das OK nicht an alle Regeln gehalten hat, wird es nun vom Kanton zur Kasse gebeten. Nicht ganz okay, findet der Präsident.

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Möchte am liebsten nichts mehr hören: Arno Matter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Möchte am liebsten nichts mehr hören: Arno Matter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Arno Matter regt sich auf. Der OK-Präsident des Baarer Dorf-Fäschts hat eine Rechnung über 600 Franken vom Kanton erhalten. Weil er sich am Baarer Dorffäscht nicht an die Schall- und Laserverordnung (SLV) gehalten hat. Nicht die Tatsache, dass er für die Lärmüberschreitung die Quittung erhält, stösst ihm sauer auf, sondern die Weise, wie das Amt vorgegangen ist.

Dass nämlich am Dorf-Fäscht überhaupt gemessen wurde, hat er erst nach dem Fest erfahren. Matter kann eines nicht begreifen: «Warum hat man uns oder dem Mischpulttechniker nicht umgehend gesagt, dass der Lärmpegel zu hoch ist? Wir hätten die Lautstärke sofort zurückgedreht». Bis der Durchschnittswert einer Messung berechnet sei, sei das Konzert meist schon vorbei, so Peter Stofer, Abteilungsleiter Lärm des Amtes für Umweltschutz. Er findet, dass die Überwälzung der Kosten gerechtfertigt ist. Die Veranstalter würden die Bestimmungen kennen.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag»