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BAAR: Martin Pfister zum Tod von Pirmin Frei: "Mit Pirmin verliere ich einen guten Freund und Gefährten."

Überraschend ist am Montag Kantonsrat und CVP-Kantonalpräsident Pirmin Frei im Alter von 52 Jahren einer Hirnblutung erlegen. Er hinterlässt eine grosse Lücke.
Pirmin Frei (links) ist am Montag gestorben. Martin Pfister (rechts) trauert um seinen Weggefährten. (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Pirmin Frei (links) ist am Montag gestorben. Martin Pfister (rechts) trauert um seinen Weggefährten. (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Pirmin Frei ist tot. Der Baarer CVP-Kantonsrat starb am Montag an den Folgen einer Hirnblutung. Die überraschende Nachricht erreichte die Öffentlichkeit gestern morgen. Frei wurde nur 52 Jahre alt. Er war verheiratet und Vater von drei Kindern.

«Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie darüber zu informieren, dass Pirmin Frei verstorben ist», heisst es in der Mitteilung der Frei Connect, bei der Pirmin Frei Inhaber war. Der langjährige Unternehmer, CVP-Politiker (Kantonsrat Baar) und «engagierte Mitbürger» sei «viel zu früh von uns gegangen» und hinterlasse eine grosse Lücke. Die Frei Connect, die in Zürich und Baar Standorte besitzt, ist auf Verbandsmanagement spezialisiert und betreut über zehn Verbände. So auch die höhere Fachschule für Naturheilverfahren und Homöopathie (HFNH) als deren Präsident Frei seit dem Herbst 2016 amtet.

Vizepräsidentin Barmet übernimmt

Die CVP des Kantons Zug werde nun interimistisch von Vizepräsidentin Monika Barmet (Menzingen) geführt, wie ein erschütterter Gesundheitsdirektor Martin Pfister erklärt. Den Verstorbenen kennt er schon lange: «Wir sind seit Kindesbeinen Weggefährten und waren schon zusammen in der Pfadi.»Mit Frei verliert die CVP-Fraktion des Kantonsrats einen scharfzüngigen und äusserst engagierten Parlamentarier. Seit zwei Jahren war er Präsident der Kantonalpartei und präsidierte von 2012 bis 2016 die CVP-Ortspartei. Für die CVP Baar sass er seit 2010 im Kantonsrat.

«Pirmin war sprachgewandt, originell und hatte eine eigene Meinung, die er auch zu sagen getraute», sagt Martin Pfister: «Er war ein geselliger, grossartiger und herzlicher Mensch, sehr sensibel und äusserst loyal.» Er fühle mit Freis Familie, seiner Frau und den Kindern und sei «sehr, sehr traurig», ergänzt Pfister: «Mit Pirmin verliere ich einen guten Freund und Gefährten, der immer da war, wenn er gebraucht wurde.»

Leidenschaftlicher Fasnächtler

Pirmin Frei war leidenschaftlicher Fasnächtler und Mitglied der Schnitzelbankgruppe «Räfeler Täfeler vo de Inwilerstrass», die in Baar Kultstatus geniesst. Er war zudem im Verwaltungsrat der Schule St. Michael und im Militär führte der einstige Kommandant des Zuger Bataillons 48 bis vor drei Jahren den kantonalen Territorial-Verbindungsstab.

«Er fischte sehr gerne und hatte ein Boot auf dem Ägerisee», schaut Martin Pfister zurück. Frei war ausserdem Präsident des Baarer Vereins «Ab-Um-Aufbruch» und sass auch im Organisationskomitee des eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug.

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

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