Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BAAR: Ortsplanung Baar: Abstimmung 2018

Der Zonenplan und die Bauordnung der Gemeinde sind in die Jahre gekommen. Eine Ortsplanungsrevision ist darum unumgänglich. Nun wurde eine Arbeitsgruppe gebildet.
Stefanie Nopper
Baar (im Bild eine Luftaufnahme des Zentrums) denkt seine räumliche Zukunft neu. (Bild: Andreas Busslinger/PD)

Baar (im Bild eine Luftaufnahme des Zentrums) denkt seine räumliche Zukunft neu. (Bild: Andreas Busslinger/PD)

Stefanie Nopper

stefanie.nopper@luzernerzeitung.ch

Nach fast anderthalb Jahrzehnten haben der Baarer Zonenplan und die Bauordnung ausgedient, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. Es sei nun von Gesetzes wegen an der Zeit, die Nutzungsplanung der Gemeinde zu überprüfen und an künftige Gegebenheiten anzupassen. Alle rund 20 Jahre sei dies nötig – Baar erfuhr seine letzte Ortsplanungs­revision im Jahr 2005. In der Zwischenzeit haben sich unterschiedliche Gegebenheiten verändert. Diese werden einen wesentlichen Einfluss bei der Erarbeitung der kommenden Ortsplanungsrevision haben und müssen nun aufeinander abgestimmt werden.

Die neue Ortsplanungsrevision soll im Jahr 2020 erfolgen. In einem mehrjährigen Arbeitsprozess wird nun herausgefiltert, wie das Ortsbild künftig aus­sehen soll. Hierfür wird eine Arbeitsgruppe nach den Sommerferien aktiv. Diese wird sowohl fachlich als auch politisch besetzt, um eine möglichst breite Abdeckung und Akzeptanz zu erhalten, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist Bauvorstand Paul Langenegger. Es werden auch der Gewerbeverein, die Planungs- und Verkehrskommission sowie ein externer Planer vertreten sein. Auch Verantwortliche der Siedlungs- und Verkehrsplanung sowie Pirmin Andermatt, Vorstand Sicherheit/Werkdienst, werden mitwirken.

«Grundsätzlich geht es bei der neuen Ortsplanung darum, die Planungsmittel der letzten Ortsplanungsrevision zu überprüfen», so Urs Spillmann, Leiter Siedlungs- und Verkehrsplanung. Konkret sind dies unter anderem der Zonenplan und die Bauordnung, die beiden Teilrichtpläne Siedlung und Landschaft sowie Verkehr. So werden etwa das Hochhaus-Thema, die Schulraumplanung und die Planung im Gebiet Unterfeld Süd und Nord diskutiert. Zudem sollen die Kapazitäten und Potenziale des Zonenplans von 2005 bearbeitet werden.

Verdichtung ist wichtiges Thema

Die Gemeinde Baar wird sich in den kommenden Jahren verändern. Diese Aspekte werden bei der Erarbeitung einer neuen Ortsplanung berücksichtigt. Dazu zählt insbesondere das Thema Verdichtung. Im Sinne des kantonalen Richtplans beziehungsweise des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes können in der Ortsplanungs­revision keine grösseren Einzonungen gemacht werden. «Gefragt ist – und soweit auch von der Bevölkerung gewünscht – eine massvolle Innenverdichtung», erklärt Urs Spillmann weiter.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schulraumplanung. Ebenfalls in die Planung einzubeziehen sei die Motion Zentrumsentwicklung der CVP. Auf Details wird zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eingegangen.

In einem mehrjährigen Prozess, unter Einbezug unterschiedlichster Interessengruppen, werden nun rechtsverbindlich ein neuer Zonenplan und eine Bauordnung erarbeitet. In einem ersten Schritt sollen in den kommenden Monaten die Handlungsfelder beraten und festgelegt werden. Die Arbeitsgruppe muss die Aufgaben und die Zielsetzungen dann bearbeiten. Anschliessend wird das Konzept von einem Ortsplaner umgesetzt. Das ausgearbeitete Konzept soll gemäss der Gemeinde Baar Ende 2018 vorliegen. Dann kann die Bevölkerung über einen entsprechenden Planungskredit abstimmen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.