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BAAR: Pflegezentrum steht erneut in der Kritik

Die SP beklagt sich in einer Interpellation über den Führungsstil und den Spardruck in der Institution. Und will Taten sehen.
Rahel Hug
Hier herrscht erneut dicke Luft: Das Pflegezentrum in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Hier herrscht erneut dicke Luft: Das Pflegezentrum in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zustände im Pflegezentrum Baar beschäftigen nun auch die Politik. Malaika Hug hat für die SP eine Interpellation eingereicht. Die ehemalige Kantonsrätin hat selbst negative Erfahrungen mit dem Pflegezentrum gemacht: Ihre inzwischen verstorbene Mutter hat im letzten Frühling zwei Wochen im Pflegezentrum verbracht. Als sie zurückgekommen sei, sei ihr Zustand «erbärmlich» gewesen, sagt Malaika Hug. Im Zentrum werde auf dem Buckel von wehrlosen Menschen gespart.

Zu denken gegeben habe ihr eine Aussage von Stiftungsratspräsident Paul Langenegger. Er hatte in einem Bericht der «Zentralschweiz am Sonntag» gesagt: «Wir müssen uns auf dem freien Markt behaupten. Der Preiskampf ist enorm. Dass darunter gewisse Dinge leiden, ist nicht zu vermeiden.» Für sie sei diese Aussage «schlicht erschütternd», sagt Malaika Hug.

Stephanie Schär, die Geschäftsleiterin des Pflegezentrums, hält auf Anfrage fest, die Stimmung sei weiterhin gut. Doch wie alle anderen im Gesundheitswesen tätigen Institutionen müsse man mit dem Geld auskommen, das von der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird: «Wir sind bemüht, die geforderten Leistungen bestmöglich zu erbringen.»

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