Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

BAAR: Public Speaking: Junge Führungskräfte zeigen Stärke

«Swissness – local meets global»: Die Teilnehmer der Junior Chamber International (JCI) debattierten am Nationalkongress. Neben Kursen und Trainings traten die jungen Redner rhetorisch gegeneinander an.
Vanessa Varisco
Präsentieren, diskutieren, debattieren. Am Nationalkongress der Jungen Wirtschaftskammer sind Eloquenz und rhetorische Sattelfestigkeit gefragt. (Bild: Roger Zbinden (Baar, 14. Oktober 2017))

Präsentieren, diskutieren, debattieren. Am Nationalkongress der Jungen Wirtschaftskammer sind Eloquenz und rhetorische Sattelfestigkeit gefragt. (Bild: Roger Zbinden (Baar, 14. Oktober 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitungch

Rhetorisch gut ausgearbeitete Reden mit einem vorgegebenen Thema, vorgetragen vor einer Jury und einem neugierigem Publikum, und das alles noch in einer bestimmten Zeit – was den einen oder anderen nervös machen kann, ist für die Teilnehmer der «Public Speaking»-Schweizer Meisterschaft der Junior Chamber International (JCI) kein Problem. Selbstsicher tragen sie stilistisch saubere Reden mit grossem Engagement vor zu Themen wie «Graffiti als Kunst» oder «Wie man einen Lügner erkennt». Die Teilnehmer, die besonders interessiert waren am Public Speaking, konnten vor der Meisterschaft noch einen Crashkurs besuchen, sodass sie anschliessend an der Schweizer Meisterschaft punkten können.

Manche Redner schmücken ihre Vorträge mit Geschichten aus dem Alltag, und die Reden werden lebensnaher und zugänglicher für das Publikum. Egal, ob Rhetorikexperte oder Neuling – wer spontan Lust hat, sich einer Herausforderung zu stellen, ist hier genau richtig.

Junge Führungskräfte zwischen 28 und 40 Jahren

Doch nicht nur Public Speaking wird an diesem Samstag in der Waldmannhalle angeboten. An der Conako, dem Nationalkongress der Junior Chamber International, können junge Unternehmer diverse Kurse absol­vieren. So beispielsweise den genannten rhetorischen Crashkurs oder aber auch ein Training zum Umgang mit kultureller Vielfalt am Arbeitsplatz – alles, was die kreativen und zukunftsorientierten Führungskräfte in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

Alles dreht sich dieses Wochenende ums Präsentieren, Führen, um Projektarbeit und Debating. Mitglieder der JCI sind junge Führungskräfte zwischen 28 und 40 Jahren, die sich für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Projekte engagieren.

«Swissness – local meets global»

In den Trainings werden die Teilnehmer aktiv eingebunden, Meinungen werden ausdiskutiert, verschiedene Standpunkte erörtert, Thesen aufgestellt und dann wieder verworfen. Die verschiedenen Anliegen der JCI werden zudem näher ausgeführt, und es ist immer Platz für Fragen. Die Teilnehmer sind interessiert, engagiert und denken mit. Auf Deutsch und Französisch werden die Kurse geführt und passen so zum Motto «Swissness – local meets global». Denn obgleich die JCI regional verankert ist, so ist sie nicht minder global vernetzt und weltoffen.

Besonders gut besucht ist auch die Schweizer Meisterschaft im Debating. In Dreiergruppen werden zu einem vorgegebenen Thema Pro und Kontra vor einer Jury vorgetragen. Themen sind beispielsweise, ob Flirten in einer Beziehung die Gesundheit verbessert oder was für oder gegen Alkohol in einer Beziehung spricht. Die Debatten sind schlagfertig, besonders humorvoll, und manch ein Sprecher überzeugt durch bühnenreifes Auftreten. «Spannend werden solche Debatten besonders dann, wenn sie zu einer Show werden und unterhaltend sind», findet Lorenz Müller aus Bern. Nicht nur die Jury und das Publikum sind fasziniert, auch die Teilnehmer sind begeistert. «Vor den Leuten zu stehen, kreativ und spontan auf Gegenargumente zu reagieren, macht unheimlich Spass, und vor allem lässt es sich auch gut in den Geschäftsalltag übertragen», meint Pamela Steinhauer aus Sense-See. Das Team, das sich mit ausgeklügelten Argumenten durchsetzen kann, darf eine Runde weiterziehen und sichert sich mit etwas Glück einen Platz im Finale.

Es war für die Teilnehmenden ein Wochenende, das gute Gesellschaft und spannende Begegnungen garantierte, die gut und gerne in den Arbeitsalltag integriert werden können.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.