Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BAAR: Räbemetropole fest in Kinderhand

Der Kinderumzug ist ohne die Nummern der Schüler zwar kurz ausgefallen, jedoch nicht weniger originell. Mit einem politischen Sujet wurden auch die Erwachsenen angesprochenen.
Andrea Muff
Am Baarer Kinderumzug geben die Bremer Stadtmusikanten den Takt an, Konfetti fliegen durch die Luft und beim bunten Allerlei fühlt sich jedes Kind wohl. (Bilder: Maria Schmid (12. Februar 2018))

Am Baarer Kinderumzug geben die Bremer Stadtmusikanten den Takt an, Konfetti fliegen durch die Luft und beim bunten Allerlei fühlt sich jedes Kind wohl. (Bilder: Maria Schmid (12. Februar 2018))

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Ein lauter Knall gibt das Startsignal des Baarer Kinderumzugs. Bunte, fantasievolle Verkleidungen – kleine Löwen, Ritter, Prinzessinnen und Cowboys – allesamt können diesen Montag am Umzug mitlaufen. Denn die Fasnacht fällt heuer in die Sportferien und der Umzug wird nicht von den Baarer Schulen, sondern von der Fasnachtsgesellschaft organisiert. Bei vier Nummern können alle Kinder mitlaufen und ihr Gwändli präsentieren, egal zu welchem Thema. Eine bunte Mischung also.

Und schon geht es los: Die Reiterfreunde Baar grüssten hoch zu Ross und Werni I. Metzger feudal in der Kutsche. Orangen und Zältli fliegen durch die Lüfte, kleine Kinderhände greifen danach. Sofort wird das Aufgefangene an die Eltern zum Aufbewahren weitergereicht. Untermalt wird der ganze Spass von den Guggenmusigen Grütlihüüler aus Allenwinden, Aspirin und Profis-Ohrisch aus Baar – die einen auf einem grossen Wagen, die anderen zu Fuss.

Baustelle Inwil/Baar

Ins Zeug gelegt hat sich die Fröschenzunft Ebel aus Inwil: Unter dem Motto «Über den Fröschenteich» machten sie die Baustelle zwischen Baar und Inwil zum Thema. Mit zahlreichen Umleitungsschildern, dem Lied «Reisst die Hütte ab» und einem drehenden Auto – mit den Regierungsräten Heinz Tännler und Urs Hürlimann sowie dem Gemeinderat Paul Langenegger als Fahrer und Mitfahrer – rückten sie die Bauarbeiten zur Tangente Zug/Baar in den Fokus. Das Sujet zauberte bei einigen erwachsenen Zuschauern ein süffisantes Lächeln ins Gesicht. «Ich hab mir schon gedacht, dass das ein Thema sein wird», bemerkt eine Baarerin.

Die 14-jährige Kim Gasser vom Heilpädagogischen Zentrum Hagendorn zeigt indes ganz besonderes Interesse an den Guggenmusigen. «Kim mag die Musik und tanzt gerne dazu», erzählt ihre Grossmutter Ruth Riegler. Sie kämen jedes Jahr zum Baarer Kinderumzug. Für die Schwester Gina seien die Rösser das Highlight gewesen, wie die 14-Jährige nach dem Umzug verrät «und natürlich die Zältli!»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.