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BAAR: Regierung beruhigt verunsicherte Anwohner

Während der geplanten Sanierung der Aegeristrasse zwischen der Lorzentobelbrücke und dem Schmittli soll der gesamte Verkehr über Allenwinden umgeleitet werden. Dort ist die Bevölkerung verunsichert. Doch die Baudirektion wiegelt ab: «Noch ist nichts entschieden.»
Die Aegeristrasse soll ab der Lorzentobelbrücke saniert und mit einem Radstreifen erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Aegeristrasse soll ab der Lorzentobelbrücke saniert und mit einem Radstreifen erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Aegeristrasse zwischen der Lorzentobelbrücke und dem Schmittli (Gemeinde Menzingen) ist in einem schlechten Zustand. Dazu kommt, dass auf dieser Hauptverbindung von Zug ins Ägerital für Velofahrer keine Radstreifen zur Verfügung stehen. In verschiedenen politischen Vorstössen wurde deshalb gefordert, die nötige Sanierung der Strasse mit einer Verbesserung für den öffentlichen Verkehr und die Velofahrer zu verbinden.

Projekt in Vorbereitung

Wie die Baudirektion am Donnerstag mitteilte, ist sie derzeit daran, ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten. Es sieht vor, den Abschnitt von der Lorzentobelbrücke über Nidfurren bis zum Schmittli zu sanieren und die Fahrbahnen im Sinne der kantonsrätlichen Motionen mit Radstreifen zu erweitern. Das Projekt ist Bestandteil des neuen Strassenbauprogrammes 2014 bis 2022, das dem Kantonsrat im Herbst dieses Jahres vorgelegt werden soll. Im Falle der Annahme wird das Vorhaben im Zeitraum 2017 bis 2020 ausgeführt.

Orientierung löst Diskussionen aus

Vor kurzem hat das Tiefbauamt das Projekt im Rahmen einer Veranstaltung in Allenwinden in seinen Grundzügen vorgestellt. Dabei wurde auch auf die geplante Vollsperrung der Baustrecke und die rund dreieinhalbjährige Umleitung des Verkehrs via Allenwinden hingewiesen. Diese Information hat nun im Baarer Ortsteil zu intensiven Diskussionen geführt. Eine Gruppe von Allenwindern hat sich zudem entschlossen, ein Flugblatt in die Haushaltungen zu verteilen, in dem zur Bündelung der Kräfte aufgerufen wird.

Baudirektion offen für Gespräche

Der Baudirektion sei es ein grosses Anliegen, Konfrontationen zu vermeiden, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Da das Bauprojekt weder von der Regierung noch vom Kantonsrat bisher beschlossen wurde und dementsprechend auch noch kein Kredit vorliegt, ist genügend Zeit vorhanden, um gemeinsam nach bestmöglichen Lösungen zu suchen.

Eine erste Gelegenheit zum Gespräch wird sich bereits am 12. September bieten. Dann wird die Baudirektion in Anwesenheit des Baudirektors Heinz Tännler in der Aula Allenwinden erneut über das Projekt orientieren und die Anliegen der Bevölkerung aufnehmen. Schon vorgängig wird der Baudirektor mit einer Vertretung von Pro Allenwinden zusammenkommen und zu Fragen Stellung nehmen.

pd/zim

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