BAAR: Rekordumsatz trotz schwachem 4. Quartal

Trotz rückläufigen Verkäufen im vierten Quartal hat der Bauchemiekonzern Sika im ganzen Jahr 2008 einen neuen Rekordumsatz erzielt. Er belief sich auf gut 4,6 Milliarden Franken.

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Ernst Baertschi, Sika-CEO. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Ernst Baertschi, Sika-CEO. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Das entspricht 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sika verfehlte damit allerdings die Prognosen der Analysten, die eine Zunahme auf 4,7 Milliarden Franken erwartet hatten. Unter Ausklammerung der negativen Währungseinflüsse nahmen die Verkäufe um 7,3 Prozent zu.

Im vierten Quartal sank der Umsatz in Schweizer Franken um 6,5 Prozent, während in Lokalwährungen noch ein Plus von 1,3 Prozent erreicht wurde. Im Schlussquartal dürften sich die negativen Währungseinflüsse in Kombination mit den hohen Rohstoffpreisen in begrenztem Umfang auch auf die Gewinnmargen ausgewirkt haben, heisst es in der Mitteilung.

Die regionale Entwicklung der Umsätze zeigt, dass die Region Indien, Mittlerer Osten, Afrika am stärksten wuchs, mit einer Zunahme in Lokalwährungen um 30,0 Prozent, gefolgt von Lateinamerika mit 24,5 Prozent Wachstum. In Nordamerika nahmen die Verkäufe um 7,0 Prozent zu. Mit 0,9 Prozent war das Wachstum in Europa Süd am geringsten. Gewinnzahlen will Sika am 24. Februar bekannt geben.

ap