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BAAR: Rohstoffkonzern Glencore doch keine «Perle»

Der Gemeinderat rudert zurück. Er betrachtet die Äusserung eines Verwaltungsangestellten als «unglücklich». Und pocht auf moralische Werte ?bei allen einheimischen Firmen.
Wolfgang Holz
Der Firmensitz der Glencore in Baar. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Firmensitz der Glencore in Baar. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der offene Brief der «Alternative – die Grünen Baar» zeitigt offenbar Wirkung. Die linke Partei hat bekanntlich in einem Schreiben an den Gemeinderat die Exekutive aufgefordert, Stellung zu beziehen zu der Äusserung des Abteilungsleiters Finanzen/Wirtschaft der Gemeindeverwaltung. Dieser hatte in einem Interview zum umstrittenen Steuergebaren von Glencore gesagt, der Rohstoff-Konzern sei «eine volkswirtschaftliche Perle» (wir berichteten aktuell). Nun distanziert sich der Gemeinderat von dieser Bezeichnung.

In einem ebenfalls offenen Brief an die linke Partei lässt Gemeindepräsident Andreas Hotz nämlich wissen, dass die Aussage «volkswirtschaftliche Perle» als «unglücklich betrachtet» wird. Wörtlich heisst es weiter: «Der Gemeinderat betrachtet die Firma Glencore/Xstrata nicht als ‹Perle›, sondern als Arbeitgeberin, Steuerzahlerin und als einen von weiteren rund 2000 in Baar aktiven Betrieben.» Gleichzeitig sieht sich die Baarer Exekutive aber nicht in der Rolle einer Richterin. «Der Gemeinderat be- und verurteilt Firmen nicht.»

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