BAAR: Schiavo braucht dringend Geld

Der weltbekannte Baarer Kunstmaler Elso Schiavo macht öffentlich bekannt, dass er in finanziellen Schwierigkeiten steckt. «Meine Reserven sind aufgebraucht», sagt er. Und reagiert mit einer besonderen Aktion:

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Elso Schiavo im Ausstellungsraum an der Weststrasse in Baar.(Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Elso Schiavo im Ausstellungsraum an der Weststrasse in Baar.(Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das hätte er selbst niemals erwartet, doch dem Künstler macht die Wirtschaftskrise zu schaffen. «Mit ihr kam der Einbruch, die Einnahmen sanken in den letzten zwei Jahren massiv», so Schiavo. «Ein Bild ist ein Luxusgut, das die Leute in schwierigen Zeiten weniger kaufen.» Seine Frau bestätigt das - als Galeristin ein Profi in der Branche: «Die Krise tangiert den Kunstmarkt; das stelle ich seit geraumer Zeit auch bei anderen Künstlern fest.»

Schiavo und seine Frau gehen in die Offensive, um den Verkauf wieder anzukurbeln - mit einer zweitägigen Ausstellung, in der 50 bis 70 Bilder unter dem üblichen Verkaufspreis zu erwerben sind. Schiavos Bilder kosten zwischen 2500 und 7000 Franken - an den beiden Tagen im Januar solls auf diese Preise «attraktive Rabatte» geben, wie die Galeristin sagt.

Ausstellung im Gemeindesaal Baar: Freitag, 15. Januar, ab 18 Uhr und Samstag, 16. Januar, 10 bis 17 Uhr.


Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag.»