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BAAR: Schlagerstars rockten die Waldmannhalle

Der 8. Benefiz-Schlagerabend zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz riss das Publikum von den Sitzen. Jubel, Trubel und Heiterkeit liessen die Sorgen des Alltags vergessen.
Auch die Kleinen hatten etwas vom Anlass, sie durften auf der Bühne mitmachen. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 28. Oktober 2017))

Auch die Kleinen hatten etwas vom Anlass, sie durften auf der Bühne mitmachen. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 28. Oktober 2017))

Das Duo Elbglanz – Diana und Luciano – zauberte mit seinen fantastisch harmonierenden Stimmen von Beginn an ein frohes, heiteres Ambiente in die Waldmannhalle. Als die Wild­ecker Herzbuben dann ihren Hit «Herzilein, musst nicht traurig sein» anstimmten, drohte die Halle bereits zu bersten. Das frohgelaunte Publikum erhob sich von den Sitzen. Die Hände schnellten schwenkend in die Höhe. Die rund 1600 Besucherinnen und Besucher des Schlagerabends sangen den Hit der Wildecker Herzbuben aus vollem Herzen. Tanzende Paare schienen die Welt um sich herum zu vergessen. Sie schwebten wie in Trance über das Parkett. Marcel Baier, der zusammen mit Eliane Müller den Benefiz-Schlagerabend zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz bereits zum 8. Mal mustergültig organisierte, verabschiedete die beiden Wild­ecker Pfundskerle schlicht und einfach mit dem treffenden Wort «sensationell».

Die Weltstars Boney M. feat. by Liz Mitchell of Boney M. trieben die frohe, ausgelassene Stimmung im Saal mit den von Frank Farian und der Leadsängerin Liz Mitchell gemeinsam geschriebenen Songs in schwindelnde Höhen. Die Hits «Rivers of Babylon», «Daddy Cool» oder «Rasputin» feierte und genoss das Publikum mit einer Polonaise, die sich durch die ganze Halle wälzte.

Bewegende Worte von Francine Jordi

Das Herz der 79-jährigen Rita Kappeler aus Baar schlug höher, als Francine Jordi die Bühne betrat. «Ich besuche den Benefiz- Schlagerabend bereits zum 5. Mal. Eine solch tolle Unterhaltung wird im Kanton Zug nur selten geboten. Dass Francine Jordi hier auftritt, freut mich ganz besonders. Ich finde diese Frau besonders herzig und charmant», so die Dame. Die renommierte Schweizer Schlagersängerin bewegte die Herzen des Publikums dann nicht nur mit ihrem Schlusslied «S Füür vo de Sehnsucht», sondern auch mit ihrem Engagement als Botschafterin von SOS Kinderdorf. «Ich trete hier gerne auf, um gesundheitlich benachteiligten Kindern ein wenig Freude und Glück schenken zu können. Kinder sollten spielen und Freunde treffen, statt um ihr ­Leben kämpfen zu müssen», so Jordi. Sie und Marc Pircher bewiesen ihre Anteilnahme am Schicksal leidgeprüfter Kinder zusätzlich, indem sie spontan die Hälfte ihrer Einnahmen aus dem Kauf eines Kalenders oder einer CD der Kinderkrebshilfe abtraten.

Ehe Mark Pircher ein zweites Mal auftrat, rockte Ross Antony die Waldmannhalle nochmals derart ausgelassen, dass niemand daran dachte, nun bald den Heimweg antreten zu müssen. Eliane Müller, die Mitorganisatorin des Schlagerabends, wies darauf hin, dass dieser Event auch im kommenden Jahr wieder stattfinden werde, ehe sie erfreut zusammenfasste: «Die heutige Veranstaltung hat die kühnsten Erwartungen übertroffen. Vom Anfang bis zum Schluss herrschte eine nie aufhörende frohe und friedliche Stimmung in der Halle. Ich gehe davon aus, dass wir der Kinderkrebshilfe Schweiz wieder einen Betrag in der Höhe von weit über 30 000 Franken überweisen können.»

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

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