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BAAR: Schlemmen wie Gourmets im Kantonsspital

Privat- und Halbprivatpatienten werden im Zuger Kantonsspital kulinarisch verwöhnt. Dies auch dank einem Starkoch.
Starkoch Stefan Meier schaut, wie Katharina Keiser den Teller für einen Privatpatienten anrichtet. (Bild Stefan Kaiser)

Starkoch Stefan Meier schaut, wie Katharina Keiser den Teller für einen Privatpatienten anrichtet. (Bild Stefan Kaiser)

Charly Keiser

Seit über einem halben Jahr spielt es fast keine Rolle mehr, ob man im Zuger Kantonsspital isst oder sich im Restaurant Rathauskeller in Zug kulinarisch verwöhnen lässt. Dies gilt zumindest für die Patienten, die privat oder halbprivat versichert sind. Denn seit dem letzten Herbst werden in der Privat- und Halbprivatabteilung im dritten Stock Gourmetmenüs statt wie vorher die übliche Spitalkost serviert.

Der Grund liege schlicht und einfach in der Nachfrage und dem Umstand, den Patienten einen angenehmeren Aufenthalt zu bieten, sagt Spitaldirektor Matthias Winistörfer und gibt unumwunden zu, dass das neue Angebot auch ein Wettbewerbsvorteil sei. «Wir freuen uns sehr, diesen tollen Service anbieten zu können.»

Umfangreiche Vorkehrungen

Doch bis es so weit war, musste einiges umgebaut und organisiert werden. Beratend mit dabei war und ist Stefan Meier vom Gourmettempel Rathauskeller in Zug. Denn anders als in anderen Spitalküchen, wo exquisite Speisen gereicht werden, wurde in Baar eine Extraküche eingebaut. Und so wird im Zuger Kantonsspital für Zusatzversicherte nicht in der normalen Grossküche gekocht, sondern die Speisen werden vor Ort in der Satellitenküche im dritten Stock zubereitet. «Es war nicht einfach, die Küche einzubauen», verrät Guido Steiner, Leiter Hotellerie. Dies wegen der baulichen Voraussetzungen. «Dank der guten Beratung von Stefan Meier haben wir nun aber alles, was wir für perfekte Menüs brauchen», ergänzt er.

Die Küche ist klein, sehr klein. Wer das Reich von Starkoch Stefan Meier in der Zuger Altstadt kennt, weiss, dass das Spital mit Meier den perfekten Mann zur Unterstützung geholt hat. Das zeigt sich auch in der Satellitenküche. Perfekt eingerichtet – und im Mittelpunkt ein ganz spezieller Dampfabzug, der ohne Abluft nach draussen auskommen muss.

Täglich 30 bis 40 Gerichte

Chef im kleinen Bijou ist Katharina Keiser, die in der Küche des Zuger Kantonsspitals ihre Zusatzausbildung als Diätköchin gemacht hat. Das Kommando übernahm sie nach einem zweimonatigen Stage im «Rathauskeller», wo sie von Stefan Meier in die gehobene Küche eingeführt wurde. «Es ist toll, dass ich hier oben mein eigener Chef sein und die täglich rund 30 bis 40 Gerichte à la minute zubereiten kann», sagt Keiser. «Und wichtig ist auch, dass ich mit Stefan Meier einen Starkoch an meiner Seite weiss.» Denn Meier überarbeite die Karte und stehe bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

«Die Gourmetküche ist im Preis inbegriffen», erklärt Spitaldirektor Winistörfer und ergänzt, «pro Aufenthalt erhalten unsere Privatpatienten zwei Gutscheine, mit denen ihre Angehörigen ohne Aufpreis mitschlemmen können.»

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