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BAAR: Schule schickt Bauprojekt bachab

Die International School of Zug and Luzern geht neue Wege. Sie bleibt zwar in Walterswil. Statt zu bauen, hat sie sich nun aber die Gebäude der Trumpf gesichert.
Zoe Gwerder
Die ehemaligen Gebäude der Trumpf AG gehören nun der International School of Zug and Luzern. (Bild: Patrick Hürlimann (Baar, 29. September 2017))

Die ehemaligen Gebäude der Trumpf AG gehören nun der International School of Zug and Luzern. (Bild: Patrick Hürlimann (Baar, 29. September 2017))

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

Eigentlich plante die International School of Zug and Luzern (ISZL) ihren aktuellen Standort im Gebäude der Don-Bosco-Stiftung in Walterswil gemeinsam mit der Stiftung auszubauen. Der dazugehörige Bebauungsplan war im Sommer 2015 gutgeheissen worden und wäre seit Anfang 2016 in Kraft. Nun hat sich die Schule jedoch anders entschieden: Sie hat die Gebäude der Trumpf AG gekauft, die in unmittelbarer Nähe zur Schule stehen, wie sie in einer Mitteilung bekanntgibt. Dies, nachdem während rund fünf Jahren an den Plänen für die Erweiterung der Don-Bosco-Räumlichkeiten ge­arbeitet worden war.

Auf die telefonische Nachfrage zu den Gründen des Rückzugs aus dem Bauprojekt und zum Entscheid des Kaufs der Trumpf-Gebäude gab die Schule Auskunft. Kurz vor Redaktionsschluss wurden die Zitate jedoch zurückgezogen. Ein Nachmittag reiche nicht, um auf die Fragen zur Medienmitteilung zu antworten. Offenbar war das Bauprojekt nicht ganz passend. Zudem spielte wohl auch der finanzielle ­Aspekt eine Rolle.

Don Bosco gibt sich verhalten optimistisch

Dass sich die Schule vom gemeinsam geplanten Ausbau des Don-Bosco-Areals zurückzieht, sei völlig unerwartet gekommen, sagt der Präsident der Stiftung, René Zihlmann. «Klar waren wir ‹not amused›. Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Aber wir können es nun auch nicht ändern und schauen nach vorne.» Er hoffe auf eine einigermassen gute Lösung und dass die Schule auch in Zukunft noch Mieter des Gebäudes bleibe. «Wir möchten die Schule gerne bei uns behalten. Denn zum Ursprung zurück, und dort ein katholisches Institut zu unterhalten, ist keine Option mehr.» Man sei aber bereits mit der Schule zusammengekommen und habe die Situation angeschaut. «Wir haben einander dabei eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit bestätigt», so Zihlmann. Die Schule bleibe auch ohne den Ausbau Mieter der Don-Bosco-Gebäude. Leid tue es ihm etwas für die Öffentlichkeit, die man damals vergebens mit der Vorlage zum Bebauungsplan bemüht habe. «Aber wir können nichts ändern.»

Auch für die Gemeinde Baar war die Planänderung der Schule eine ziemliche Überraschung. «Wir haben uns damals stark dafür eingesetzt, dass das Land für den geplanten Fussballplatz eingezont werden kann», sagt Gemeinderat Jost Arnold, stellvertretender Bauchef. Für die ­Gemeinde bedeutet der Richtungswechsel jedoch noch weitere Einschnitte. Denn ursprünglich war angedacht, dass die geplante Dreifachturnhalle auf dem Don-Bosco-Areal auch von den Vereinen mitbenützt werden sollten. «Mündlich hatten wir dazu bereits eine Zusage.» Nun wird die Gemeinde auf ihren Plan B umschwenken. So hat sie bei der Schulraumplanung Zentrum entschieden, dass bei der Schulhausanlage Sternmatt 2 eine Dreifachturnhalle geplant werden soll.

Nutzung der Gebäude noch unklar

Unter den Bauplänen waren auch solche, die dem Verkehrschaos bei der Einfahrt zur Schule beim Autobahnende Walterswil ein Ende setzen sollten. Diese würden weiterverfolgt werden, schreibt die Schule in der Mitteilung. Wie das künftige Schulareal aussehen wird, und wie die Trumpf-Gebäude genutzt werden sollen, ist derzeit noch offen. «Das Projekt tritt nun in die konsultative Phase», heisst es in der Mitteilung, und: «Weitere Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.» Über den Kaufpreis gibt die Schule keine Auskunft.

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