BAAR: Sika steigert Umsatz und Gewinn

Sika mit Sitz in Baar steigerte in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um 5,9 Prozent. Der Konzerngewinn erhöhte sich in dieser Periode auf 249,2 Millionen Franken.

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Die Absatzmärkte von Sika haben sich in den ersten neun Monaten des Jahres unterschiedlich entwickelt. Während der europäische und der nordamerikanische Markt nach wie vor von Volatilität geprägt waren, entwickelten sich Asien, Lateinamerika sowie Imea (Indien, Naher Osten und Afrika) stark. Der Gesamtumsatz nahm gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres um 5,9 Prozent von 3132,6 Millionen auf 3318,6 Millionen Franken zu. In diesem Wachstum sind Akquisitionen in der Höhe von 3,4 Prozent sowie ein negativer Währungseffekt von 2,8 Prozent enthalten, schreibt Sika in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Gewinnentwicklung
Das Bruttoergebnis zum Umsatz liegt bei 54,7 Prozent und hat gegenüber dem Vorjahr leicht nachgegeben, was in erster Linie auf gestiegene Rohmaterialpreise zurückzuführen ist. Die Kosten haben akquisitionsbedingt um 3,2 Prozent zugenommen. Trotz notwendigem Ausbau in den Emerging Markets konnte damit die Kosteneffizienz von 41,6 Prozent auf 40,6 Prozent verbessert werden. Die 2009 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen verlaufen plangemäss. Der Betriebsgewinn (Ebit) betrug 368,7 Millionen Franken. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Verbesserung von 23,3 Prozent. Der Konzerngewinn belief sich auf 249,2 Millionen Franken und konnte damit um 24,7 Prozent gesteigert werden.

Ausblick
Sika geht davon aus, dass sich die starke Marktentwicklung in den Emerging Markets sowohl im Bau- als auch im Industriebereich fortsetzen wird. Die reifen Märkte in Europa und Nordamerika bleiben aber – vor allem in der Bauindustrie – nach wie vor schwer einschätzbar. Insbesondere ist noch nicht absehbar, wie sich die nun von verschiedenen Ländern kommunizierten Sparprogramme auf die Bautätigkeit auswirken werden.

pd/zim