BAAR: Stromleitung Sihlbrugg wird nun auch verlegt

Hunderte von Arbeitnehmer im Industriegebiet können aufatmen. Der Weg für ein alternatives Trassee ist frei.

Merken
Drucken
Teilen
Baudirektor Heinz Tännler. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Baudirektor Heinz Tännler. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

«Die Stromleitung wird verlegt», vermeldet Baudirektor Heinz Tännler seinen jüngsten Erfolg. Nach wenigen Wochen konnten sich der Verein IG Hochspannungsleitung und Deponiebetreiber Risi auf ein alternatives Stromtrassee einigen. Die neue SBB/NOK-Gemeinschaftsleitung wird nun rund 200 Meter entfernt von den Firmengebäuden in Sihlbrugg-Walterswil verlaufen.

Bislang war geplant, die 132/110-kV-Starkstromleitung unmittelbar hinter den Betrieben zu führen. Dagegen hatten drei Firmen in Walterswil protestiert und eine Petition beim Regierungsrat eingereicht. Grund: Die Risi AG wollte mit der IG nicht über eine alternative Stromleitung verhandeln. Ausserdem pochten die Unternehmer auf den Schutz der Bevölkerung beim Bau neuer Stromleitungen – so wie dieser zuvor durch die Verlegung der SBB/NOK-Leitung in Blickensdorf-Baar garantiert wurde.

Am Dienstagmorgen unterschrieben Vertreter der IG Hochspannungsleitung und die Risi AG einen entsprechenden Vertrag, der die Verlegung des Stromtrassees auch in Sihlbrugg besiegelt. Die alternativ geführte Leitung kann jetzt schnell realisiert werden – eine öffentliche Auflage ist nicht nötig. Dadurch ist die Gefahr von Einsprüchen gebannt.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.