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BAAR: Tangente sorgt erneut für Streit

Noch bevor die Umfahrung gebaut ist, gibt es Ärger: Während Anwohner der Rigistrasse einen Vorschlag zur Verkehrsentlastung begrüssen, wehrt sich ein anderes Quartier.
Die Tangente – wie sie 2009 von der Zuger Baudirektion präsentiert wurde. (Bild: PD)

Die Tangente – wie sie 2009 von der Zuger Baudirektion präsentiert wurde. (Bild: PD)

Die Tangente Zug/Baar soll den Ortskern entlasten. Auf der Rigistrasse wird die geplante Umfahrung aber – entgegen ersten Annahmen – für Mehrverkehr sorgen. Dagegen haben sich die Anwohner mit einer Motion gewehrt, die an der Gemeindeversammlung vom Juni 2013 mit nur wenigen Gegenstimmen angenommen wurde. Der Gemeinderat und der Kanton haben deshalb die verkehrslenkenden Massnahmen überarbeitet, um die Strasse zu entlasten.

Der Vorschlag, der heute an der Gemeindeversammlung diskutiert wird, sorgt aber bei Anwohnern der Ägeristrasse für rote Köpfe. Denn auf der Ägeristrasse nimmt der Verkehr mit der Tangente zwar ab, aber weniger als ursprünglich versprochen. Die Anwohner ärgern sich aber auch über die Verkehrspolitik des Gemeinderats. Dieser habe mit der Bearbeitung der Motion eine Kehrtwende vollzogen. Gemeinderat Paul Langenegger sieht das anders. Die Gemeinde verfolge ein klares Ziel: Der Verkehr soll im gesamten Dorf abnehmen.

Silvan Meier

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