BAAR: «Tempo 30 nur dort, wo es Sinn macht»

Der Baarer Gemeinderat will flächendeckend Tempo 30. Dagegen gab es nur eine Einsprache. Diese hat es aber in sich.

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Paul Langenegger, der zuständige Gemeinderat in Baar für das Tempo-30-Konzept, äussert sich nicht zur Einsprache. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Paul Langenegger, der zuständige Gemeinderat in Baar für das Tempo-30-Konzept, äussert sich nicht zur Einsprache. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gegen die flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in Baar gibt es Opposition. Die Gemeinde will für fünf Gebiete – fast das gesamte Siedlungsgebiet – das Langsamfahren für obligatorisch erklären – auch weil dies von Anwohnern immer wieder gewünscht wurde. In einem ersten Schritt sollen die Quartiere nördlich der Neu-, der Markt- und der Langgasse verkehrsberuhigt werden.

Jetzt sind acht Einsprecher ans Verwaltungsgericht gelangt. Initiant der Einsprache ist der FDP-Kantonsrat Daniel Abt. «Wir sind nicht generell gegen Tempo 30», erklärt er. «Solche Zonen bitte aber nur dort, wo es Sinn macht.» Abt denkt dabei an die Umgebung von Schulhäusern oder kleine Quartierstrassen.

Der zuständige Gemeinderat Paul Langenegger will sich zur Einsprache nicht äussern, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.