BAAR: Tötungsdelikt: Nun doch ans Bundesgericht

Genau heute vor zwei Jahren ereignete sich in Baar die tragisch endende Auseinandersetzung zwischen zwei Schweizern und zwei Mazedoniern.

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Zurück bleibt Trauer und die Gerichtsurteile. (Archivbild Hanna Jaray/Neue ZZ)

Zurück bleibt Trauer und die Gerichtsurteile. (Archivbild Hanna Jaray/Neue ZZ)

An den sehr schweren Verletzungen, die Erwin Keiser bei seinem Sturz auf den Hinterkopf erlitt, verstarb er zehn Tage später. Nachdem der 25-jährige Haupttäter vom Strafgericht mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten davonkam, erhöhte das Obergericht am 27. Januar das Strafmass auf 28 Monate, wovon er sechs Monate ins Gefängnis muss. Sein Landsmann erhielt neun Monate Freiheitsstrafe unbedingt. Der 48-jährige Schweizer Freund von Erwin Keiser wurde mit acht Monaten unbedingt bestraft – zwei Monate höher als das erstinstanzliche Urteil. 

«Keine Begründung»
Während Staatsanwältin Martina Weber und die beiden Mazedonier die Urteile akzeptiert haben, hat inzwischen der amtliche Verteidiger des verurteilten Schweizers das Obergerichtsurteil ans Bundesgericht weitergezogen.

Jürg Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.