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Fussball: Baar und Zug 94 II wollen vorne mitmischen

Die vier Zuger Drittligisten vor der neuen Saison: Ein Duo nimmt die Spitze ins Visier, Steinhausen und Hünenberg den Ligaerhalt.
Michael Wyss
Alberto Rodriguez, Trainer des FC Baar. (Bild: Stefan Kaiser, Baar, 18. Juni 2019)

Alberto Rodriguez, Trainer des FC Baar. (Bild: Stefan Kaiser, Baar, 18. Juni 2019)

«Wir wollen natürlich wieder in die Aufstiegsspiele einziehen und damit die Leistung der letztjährigen Saison mindestens bestätigen. Etwas anderes kann ich gar nicht als Saisonziel angeben, sonst wäre ich hier der falsche Trainer. Das Erreichen der Top 2 ist für uns einfach Pflicht», zeigt sich Baar-Trainer Alberto Rodriguez vor dem Start in die neue Saison selbstbewusst und kampfbetont.

Der 40-Jährige sagt zudem: «Diesen Ehrgeiz erwarte ich auch von meinen Spielern. Ich bin davon überzeugt, dass wir das schaffen können. Es ist vieles eine Frage der richtigen Einstellung. Fussballerisch sind wir stark.» Eigentlich kann sich Baar auf dem Weg an die Tabellenspitze nur selber schlagen. Übrigens: Mit 67 Treffern stellte die Lättich-Equipe in der Qualifikation der vergangenen Spielzeit (2. Rang, 45 Punkte) den offensiv stärksten Drittligisten. Läuft die Maschinerie einmal, wird Baar nur schwer zu schlagen sein. Die grössten Mitstreiter um die Spitzenplätze werden wohl Olympique Lucerne und Sins sein.

Die Vorgabe des Vereins heisst Klassenerhalt. Doch der neue Trainer von Zug 94 II, Mirza Beganovic, backt nicht gerne kleine Brötchen. «Wer mich kennt, der weiss, dass ich Erfolg haben will. Wir haben eine junge Equipe, aber sehr talentierte Spieler aus der Nachwuchsabteilung des FC Luzern und von den Grasshoppers. Wir sind heiss und hungrig», so der 39-Jährige. Mit anderen Worten: Liebäugeln die Zuger Reserven mit einem Spitzenplatz? «Absolut. So sehe ich das.» Letzte Saison belegte das Team Rang 3 mit 41 Punkten, eine Saison davor stand es sogar in der Aufstiegsrunde.

Steinhausen vor einer schwierigen Saison

Der SC Steinhausen (letzte Saison mit 36 Punkten auf dem vierten Platz), steht unter seinem Trainer Egidio Verta vor einer schwierigen Saison. «Wir wollen so schnell wie möglich punkten und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Wir haben personelle Veränderungen, viele Zuzüge und Abgänge, daher wird es für uns ein Übergangsjahr werden», sagt Verta. Doch Steinhausen will auch den Grossen ein Bein stellen: «Wir sehen uns in der Spielverderberrolle. Wir wollen den einen oder anderen Favoriten ärgern. Die absolute Krönung und mein grosser Wunsch wäre natürlich, wenn wir die letztjährige Meisterschaft bestätigten könnten», so der 35-Jährige.

Hünenberg freut sich auf die Herausforderung

Hünenberg ist der Neuling in der 3. Liga. Trainiert wird der Aufsteiger von Spielertrainer Eloy Aneas. «Wir freuen uns auf die neue Herausforderung. Wir stehen vor einer heiklen Mission, doch wir wollen das mit dem Gros an Eigengewächsen realisieren. Wir wollen den Ligaerhalt, alles andere ist Zugabe für meine Truppe», zeigte sich der 30-Jährige realistisch. «Die 3. Liga soll ein längerfristiges Abenteuer werden», erhofft sich Aneas.

Die Hünenberger spielten letztmals in der Saison 2012/13 in der 3. Liga.

3. Liga, Gruppe 1: 1. Runde, Freitag, 20.15: Muotathal – Root. – Samstag, 24. August, 18.00: Weggiser SC – Baar, Sins – Ibach II. – Dienstag, 27. August, 20.00: Hünenberg – Olympique Lucerne. – Mittwoch, 28. August, 20.00: Steinhausen – Dietwil. – Donnerstag, 29. August, 20.15: Zug 94 II – Küssnacht II.

Prognose: 1. Baar. 2. Olympique Lucerne. 3. Sins. 4. Root. 5. Zug 94 II. 6. Muotathal. 7. Ibach II. 8. Steinhausen. 9. Hünenberg. 10. Dietwil. 11. Küssnacht II. 12. Weggiser SC.

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