BAAR: «Ungültige» Stimmzettel zählen doch

Bei den Gemeinderatswahlen vom 5. Oktober gab es 5,3 Prozent ungültige Wahlzettel. Eine Einzelperson hat Beschwerde beim Regierungsrat erhoben. Diese wurde gutgeheissen, die «ungültigen» Wahlzettel sind neu gezählt worden. Es bleibt fast alles beim Alten.

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Gemeinderatswahlen Baar,von links nach rechts: Thomas Gwerder-Jost Arnold-Paul Langenegger-Hans Steinmann-Sylvia Binzegger-Andi Hotz-Berty Zeiter-Pirmin Andermatt,alle mit Blumen und jubelnd. (Bild: Neue Zuger Zeitung)

Gemeinderatswahlen Baar,von links nach rechts: Thomas Gwerder-Jost Arnold-Paul Langenegger-Hans Steinmann-Sylvia Binzegger-Andi Hotz-Berty Zeiter-Pirmin Andermatt,alle mit Blumen und jubelnd. (Bild: Neue Zuger Zeitung)

Der Regierungsrat entschied, dass die für ungültig erklärten Beiblätter der Gemeinderatswahl Baar vom 5. Oktober nachträglich zum Resultat hinzu gezählt werden.

Der Regierungsrat orientierte sich bei seinem Entscheid am kürzlich gefällten Urteil des Verwaltungsgerichtes zu den Regierungsratswahlen und heisst die Beschwerde gut, wie der Kanton Zug am Mittwoch mitteilt. Jene Beiblätter, die ganz oder teilweise unverändert eingereicht wurden, gelten nun aber als gültige Wahlzettel und werden hinzugezählt.

Neue Reihenfolge der Gewählten

Neu ist Hans Steinmann auf Platz fünf (zuvor auf Platz sechs) und Pirmin Andermatt auf Platz sechs (vorher auf Platz fünf). Die gewählte Gemeinderätin Berty Zeiter bleibt auf Platz sieben. Die personelle Zusammensetzung des Gemeinderates entspricht dem Wahlresultat vom 5. Oktober 2014.

Gleicher Fehler wie in Zug

Viele Wähler machten den gleichen Fehler wie bei den Regierungsratswahlen. Sie legten auch bei den Gemeinderatswahlen anstelle des Wahlzettels das Beiblatt mit Wahlvorschlägen ein, auf dem die sieben Bisherigen aufgeführt waren.

Die Einwohnergemeinde Baar wird angewiesen, das neue Resultat in der nächstmöglichen Ausgabe des Zuger Amtsblattes zu publizieren.

pd/uus