Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BAAR: Unterfeld: Erstes «Futter» für die städtebauliche Studie

Für die Bebauung Unterfeld Süd gibt die Gemeinde erste Diskussionsergebnisse bekannt. Die Verkehrsfrage stand auch hier im Zentrum. Im April wollen die Planungsbüros Konzeptansätze vorlegen.
Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Nachdem die Gemeinde Baar öffentlich über den Quartiergestaltungsplan für die Überbauung Unterfeld Nord informiert hat (Ausgabe vom 11. Januar), kommuniziert sie nun die aktuellen Entwicklungen betreffend Überbauung Unterfeld Süd. In dieser Mischzone soll in erster Linie Wohnraum entstehen. Da nach der Ablehnung des gemeinsamen Bebauungsplans mit der Stadt Zug die Gemeinde Baar ihr Gebiet nun im Alleingang angeht, hat sie auch für das Unterfeld Süd einen Neustart vorgenommen.

Ein Fachgremium, zusammengesetzt aus Experten und Vertretungen der Gemeinde sowie den Grundeigentümern auf Seiten Baar, hat Mitte Dezember im Rahmen eines ersten Gremium-Workshops unterschiedliche Ideen und Interessen anhand von Schlüsselthemen offen angesprochen und diskutiert. Gegen 40 Personen diskutierten über zentrale Fragestellungen: Was passt zu uns, und was für ein Quartier stelle ich mir vor? Was muss im Falle des Wachstums bei der Entwicklung im Unterfeld berücksichtigt werden? Wie sieht eine gelungene Einbettung in das Stadt- und Landschaftsbild aus, und welche Qualitäten identifiziere ich vor Ort und im Umfeld? Wer soll/darf hier genau von was profitieren, und wer wohnt und arbeitet hier? Für welche Anforderung an die Mobilität soll primär geplant werden?

Erste Anforderungen definiert

Der Workshop zeige die widersprüchlichen Anforderungen und die Herausforderungen, teilt die Gemeinde Baar mit. Die beauftragten Planungsbüros arbeiten aktuell verschiedene Konzeptansätze aus, welche dem Gremium im April 2018 vorgelegt werden sollen. Erste Anforderungen an das neue Quartier sind bereits auf den Tisch gebracht: So wünscht man sich beispielsweise bereits bei der S-Bahnhaltestelle einen Platz mit «Wilkommensatmosphäre». Zwei oder drei kleinere Begegnungsorte mit «passender Aufenthaltsqualität» sollen einer Parkanlage vorgezogen werden. Zwei oder drei Hochhäuser seien vorstellbar, sofern sie sich städtebaulich geschickt ins Bild einfügten. Wie auch im Falle vom Unterfeld Nord sorgte das Thema Verkehr und Mobilität für Kontroversen. Auf Nutzungen, die ein erhöhtes Verkehrsaufkommen verursachen, sei daher zu verzichten, schlägt das Gremium vor. Noch weiter geht die Idee, dass mit den Wohnungen Personen angesprochen werden sollen, die bereit sind, ganz auf das Auto zu verzichten.

Die erarbeiteten Vorschläge werden in der städtebaulichen Studie für das Gemeindegebiet von Baar berücksichtigt. Auch wenn diese Studie das Umfeld betrachten wird, sei das Land der Korporation Zug nicht Teil von ihr, betont der Grundeigentümer.
Am zweiten Workshop im Februar wollen sich die Beteiligten um Fragen der Machbarkeit und vertiefte technische Fragen kümmern. Der Baarer Bauchef Paul Langenegger ist sich des Aufwands bewusst, zeigt sich aber optimistisch: «Die gemeinsame Arbeit an der städtebaulichen Studie ist ganz zentral für eine tragfähige Losung. Der Start ist geglückt, ich begegne dem Prozess aber auch mit grossem Respekt.» (fae)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.