BAAR: Villenviertel am Hang wird nun trocken gelegt

Bei starken Regenfällen werden in der Rebhalde immer wieder Keller überflutet. Nun legt der Gemeinderat eine Lösung vor - nach jahrelangen Verhandlungen.

Silvan Meier
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Unmittelbar oberhalb von Kimi Räikkönens Haus will die Gemeinde eine Mulde für Regenwasser ausheben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Unmittelbar oberhalb von Kimi Räikkönens Haus will die Gemeinde eine Mulde für Regenwasser ausheben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Immer wieder sind in der Rebhalde oberhalb von Blickensdorf Keller und Wohnzimmer überflutet worden. Bei starken Regenfällen konnte der Hang das Wasser nicht mehr schlucken. Auch die Besitzer der teuren Villen an bevorzugter Lage blieben von den Naturgewalten nicht verschont. Nach den grossen Unwettern im August und September 2005 reagierte der Gemeinderat und arbeitete ein Hochwasserschutzprojekt aus. Doch dieses war über mehrere Jahre blockiert.

Nun liegt das Baugesuch für ein Regenrückhaltebecken und eine Leitung öffentlich auf – zwei Jahre nachdem der Gemeinderat das rund 1,8 Millionen Franken teure Bauprojekt bewilligt hat. Baars Bauchef Paul Langenegger kennt den Grund für die Verzögerung: «Die Verhandlungen mit dem Landeigentümer haben viel Zeit in Anspruch genommen.» Der Besitzer weigerte sich zunächst sein Land zu verkaufen. Die Gemeinde drohte im die Enteignung an. Vor kurzem konnte man sich doch noch einigen. Und nun soll es nach jahrelangen Verzögerungen vorwärts gehen: Mit dem Bau des 1400 Kubikmeter grossen Regenrückhaltebecken soll noch dieses Jahr begonnen werden.

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