BAAR: Weitere Solarzellen geplant

Die Kompostieranlage der Alfred Müller AG produziert Strom aus Grünabfällen. Jetzt wird der Recyclingbetrieb noch ökologischer.

Silvan Meier
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Solarzellen, so weit das Auge reicht: Michael Müller (links) und Thomas Meierhans haben die neue Anlage realisiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Solarzellen, so weit das Auge reicht: Michael Müller (links) und Thomas Meierhans haben die neue Anlage realisiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

In riesigen Hallen produziert die Alfred Müller AG in der Kompostier- und Ökostromanlage Allmig oberhalb von Blickensdorf aus Grünabfällen Energie und Kompost. 3,5 Millionen Kilowattstunden Strom werden jährlich erzeugt, genug, um den Strombedarf von 1000 Wohnungen zu decken. Doch in der Anlage schlummert noch viel Potenzial – nicht in, sondern auf den Hallen. Denn grosse Dachflächen bieten sich für Fotovoltaikanlagen an. «Wir haben uns schon vor sieben oder acht Jahren überlegt, Solarzellen zu installieren», sagt Betriebsleiter Thomas Meierhans. Damals habe man darauf verzichtet. Nun aber produzieren 8500 Quadratmeter Solarpanels 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr – genug für weitere 300 Wohnungen.

Es soll nicht die letzte gewesen sein. Die Alfred Müller AG plant derzeit eine Vergrösserung einer ihrer Kompostierhallen, wiederum mit Solarzellen auf dem Dach – rund 10 000 Quadratmeter wäre die Anlage dann gross. Doch bereits in der jetzigen Ausdehnung ist sie die mit Abstand grösste in der Region. «In unserem Versorgungsgebiet gibt es keine grössere», bestätigt Fabian Schildknecht, Produktmanager erneuerbare Energien bei der Wasserwerke Zug AG (WWZ), in deren Netz der Strom eingespeist wird.