BAAR: Widersprüchliche Angaben zu einem Hundebiss

Ein Hundebiss in Baar gibt den Zuger Strafverfolgungsbehörden offenbar ein paar Rätsel auf: Weil die Aussagen der beiden beteiligten Frauen widersprüchlich sind, hofft sie nun auf Zeugen.

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Hier an der kreuzung Blickensdorferstrasse/Alte Kappelerstrasse hat sich der Vorfall zugetragen. (Bild: Google Maps)

Hier an der kreuzung Blickensdorferstrasse/Alte Kappelerstrasse hat sich der Vorfall zugetragen. (Bild: Google Maps)

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag, zwischen 16.45 und 17 Uhr, als eine Hundehalterin mit ihrem Mops auf der Alte Kappelerstrasse Richtung Unterbrüglenweg spazierte. An der Kreuzung Alte Kappelerstrasse/Blickensdorferstrasse wartete sie, bis sie die Strasse überqueren konnte.

In diesem Moment bemerkte sie, wie vom gegenüberliegenden Trottoir ein Rhodesian Ridgeback angelaufen kam. Dessen 51-jährige Besitzerin hatte den Hund zwar angeleint, war jedoch nicht imstande, den Hund zurückzuhalten.

Um ihren Mops zu schützen, nahm die 45-Jährige ihn auf die Arme und drehte dem anderen Hund den Rücken zu. Der Rhodesian Ridgeback biss daraufhin der Frau von hinten in den linken Oberarm. Das Opfer musste die Bisswunden im Spital behandeln lassen.

Weil die Aussagen der beiden Frauen widersprüchlich sind, sucht die Polizei Zeugen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich weitere Passanten in der Nähe, die möglicherweise Angaben zum Hergang machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, Tel. 041 728 41 41, zu melden.

pd/zim

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden zeigen auf, wo sich er Vorfall zugetragen hat. (Bild: Zuger Polizei)

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden zeigen auf, wo sich er Vorfall zugetragen hat. (Bild: Zuger Polizei)