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BAAR: Zari Dzaferi will in den Baarer Gemeinderat

Die SP-Ortspartei hat ihren Präsidenten für ein Amt in der Exekutive nominiert. Für den Kantonsrat präsentiert die Partei acht Kandidaten - darunter zwei Bisherige.
Die Kandidaten der SP Baar (von links): Thomas Guntli, Ronahi Yener, Simone Hutter, Zari Dzaferi, Lars Jaeger und Isabel Liniger. Es fehlen Alois Gössi und Carola Nowak. (Bild: Rahel Hug (Baar, 15. März 2018))

Die Kandidaten der SP Baar (von links): Thomas Guntli, Ronahi Yener, Simone Hutter, Zari Dzaferi, Lars Jaeger und Isabel Liniger. Es fehlen Alois Gössi und Carola Nowak. (Bild: Rahel Hug (Baar, 15. März 2018))

Die SP Baar möchte zurück in den Gemeinderat – mit einem Kandidaten, der sowohl in der Gemeinde als auch im Kanton bestens bekannt ist: Zari Dzaferi. Der 32-jährige Sekundarlehrer politisiert seit 2011 im Kantonsrat. Dort präsidiert er die Redaktionskommission und ist Mitglied der Bildungskommission. Ausserdem ist Dzaferi Präsident der Baarer SP.

An der Versammlung im Restaurant Sport-Inn haben die Parteimitglieder Zari Dzaferi einstimmig nominiert. Zuvor hatte Simone Hutter die Ausgangslage erklärt: Von den sieben Gemeinderäten stellen sich vier zur Wiederwahl. «Es gilt dafür zu kämpfen, dass ein Sitz zurück an die SP geht.» Ziel seien zwei linke Sitze im Gemeinderat, denn Berty Zeiter (Alternative – die Grünen) geniesse den Bisherigen-Bonus. Die SP ist seit den Wahlen im Jahr 2010 nicht mehr im Gemeinderat vertreten.

Zari Dzaferi bringe ideale Voraussetzungen mit für den Generationenwechsel im Gemeinderat, heisst es in der Medienmitteilung der SP Baar. Und der Kandidat selber erklärt: «Die letzte Legislatur hat deutlich gezeigt, dass ein Übermass an konservativer und bürgerlicher Politik negative Folgen für viele Baarerinnen und Baarer hat. Baar soll mehr sein als nur die steuergünstigste Gemeinde in der Schweiz.» Auf die Frage von Wädi Ineichen, wie er denn all seine Engagements unter einen Hut bringen wolle, sagte Dzaferi: «In der Schule das Pensum zu reduzieren, würde mir etwas Luft geben. Doch ich bin einer, der es mag, wenn viel los ist.» Der 32-Jährige hat sich auch überlegt, für das Gemeindepräsidium ins Rennen zu steigen. Er hat sich allerdings dagegen entschieden. Es sei ihm nämlich wichtig, sich zuerst in das siebenköpfige Gremium einzuarbeiten und dort einen tadellosen Job zu machen.

Auch Alois Gössi will es nochmals wissen

Für die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission haben die Parteimitglieder Alois Gössi (59) nominiert. Für den Kantonsrat steigen die beiden Bisherigen Gössi und Dzaferi nochmals ins Rennen. Weiter kandidieren Thomas Guntli (45, Gemeindeschreiber), Simone Hutter (42, Primarlehrerin), Ronahi Yener (18, Kauffrau), Lars Jaeger (48, Theoretische Physik), Isabel Liniger (22, Studentin Recht) und Carola Nowak (22, Studentin Englisch). «Eine starke Liste», wie die ebenfalls anwesende SP-Kantonalpräsidentin Barbara Gysel konstatierte.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

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