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BAAR: Zuger Hilfe für Kinder in Flüchtlingscamps

Bald sollen sie traumatisierte Kinder erfreuen: eine Tonne Bücher, die in Zug gesammelt wurden.
Am Freitag hat er in Zug noch selber Kinderbücher entgegengenommen: Severiyos Aydin. (Bild Werner Schelbert)

Am Freitag hat er in Zug noch selber Kinderbücher entgegengenommen: Severiyos Aydin. (Bild Werner Schelbert)

Morgen fahren zwei 27-Tonnen-Lastwagen in den Nordirak. Zum wiederholten mal. Rund zwei bis drei Wochen sind die Wagen unterwegs. Geladen haben sie dieses Mal neben den üblichen Gütern wie Kleider und Decken vor allem: Kinderbücher.

Traumatisierte Kinder

«In den Flüchtlingscamps leben viele kinderreiche Familien. Die Kinder haben hier in den Lagern keine Beschäftigung. Sie machen dann Blödsinn und es kam schon zu tödlichen Unfällen, weil die Kinder unbeaufsichtigt auf die Strasse gerannt oder beim Spielen abgestürzt sind», erzählt Severiyos Aydin, der selbst schon oft vor Ort war. Der 28-jährige Baarer hat im Januar 2013 das Hilfswerk Aramaic Relief International gegründet. Die mit Spendengeldern finanzierten Hilfsgüter bringt er direkt in verschiedene Flüchtlingslager, nicht nur in den Irak, sondern auch in den Libanon oder nach Syrien. Die Bücher sollen den Kindern helfen, trotz der dramatischen Kriegswirren ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen.

Luc Müller

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