BAAR: Zuger Kantonsspital wird saniert

Die Fassade des Zuger Kantonsspitals in Baar weist Konstruktionsschwächen auf. Diese Schwachstellen werden ab Montag behoben.

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Das Kantonsspital in Baar mus wieder saniert werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Kantonsspital in Baar mus wieder saniert werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

  2010<span style="display: none;">&nbsp;</span><span style="display: none;">&nbsp;</span> wurden beim Spital erstmals Feuchtigkeitsschäden an den Aussenseiten der Fenster festgestellt. Die Baudirektion hat diesen Sachverhalt damals bestätigt. Die schadhaften Fenster wurden in der Folge repariert, allerdings konnte bei diesen Arbeiten die Ursache des Problems nie geklärt werden. Nachdem die schadhaften Teile der Fenster ersetzt worden waren, kam es wieder zu Problemen. Die Baudirektion stoppte daraufhin die Reparatur und klärte die Ursache von unabhängigen Fachleuten ab, die einen Sanierungsplan vorlegten, teilt der Kanton Zug mit.

Erfolgreiche Härtetests

Aufgrund des Befundes haben die Experten mit der zuständigen Fensterfirma eine modifizierte Fassade entwickelt. Die Konstruktion wurde im Frühling 2014 getestet. Die Härtetests verliefen erfolgreich und wiesen nach, dass die bisherigen Schwachstellen beseitigt werden konnten. Die Sanierung wird im Rahmen der Werkgarantie vom Totalunternehmer und der Fensterfirma ausgeführt. Dem Kanton Zug entstehen dadurch keinerlei Zusatzkosten. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag mit einer dreiwöchigen Musteretappe. Dabei werden die Montagevorläufe noch einmal optimiert.

Sanierung in drei Etappen

Die Sanierung erfolgt in drei Etappen, beginnend mit der Westfassade im kommenden Jahr. 2016 folgen die Ostfassade und 2017 die Innenhöfe. Da die Massnahmen temperaturabhängig sind, werden sie jeweils zwischen März und November ausgeführt. Für den Spitalbetrieb ergeben sich durch die Sanierungsarbeiten keine Nachteile.

 Mehr zum Thema<br /> am 11. Oktober in der Neuen Zuger Zeitung.<span style="display: none;">&nbsp;</span>

pd/pz